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Foto: Paypal
02.11.2020 Nikolas Kessler

Paypal knickt nach Zahlen ein – jetzt verkaufen?

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Paypal hat am Montag nach US-Börsenschluss die Zwischenbilanz für das dritte Quartal veröffentlicht. Der Online-Bezahldienst hat dabei Rekorde bei Umsatz und Transaktionsvolumen gemeldet und die Jahresprognose erhöht. Die erste Reaktion der Anleger fällt aber dennoch negativ aus.

Digitale Bezahllösungen boomen und haben bei Paypal auch im dritten Quartal für kräftiges Wachstum gesorgt: Das Transaktionsvolumen ist im Jahresvergleich um 36 Prozent auf 247 Milliarden Dollar gestiegen und hat dem Unternehmen ein Umsatzplus von 25 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Dollar beschert. Der Gewinn pro Aktie hat sich mit 0,86 Dollar sogar mehr als verdoppelt. Die Umsatz- und Ergebniserwartungen der Wall Street wurden damit übertroffen.

Quelle: Paypal

Die Zahl der aktiven Accounts ist unter dem Strich im 15,2 Millionen gestiegen – ein Zuwachs von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt kommt Paypal damit nun auf rund 361 Millionen aktive Nutzer, die im dritten Quartal etwa vier Milliarden Transaktionen tätigten. 

Jahresprognose angehoben

Angesichts dieser Zahlen sprach Paypal-CEO Dan Schulman von einem der stärksten Quartale in der Unternehmensgeschichte. Zudem wurde die Prognose für das Gesamtjahr 2020 erneut angehoben. Demnach rechnet Paypal nun mit einem Umsatzanstieg um 20 bis 21 Prozent und einem Gewinnanstieg (EPS) um 37 bis 38 Prozent. 

Paypal (WKN: A14R7U)

Trotz der augenscheinlich starken operativen Entwicklung auch im dritten Quartal fällt die erste Reaktion der Anleger klar negativ aus: Im nachbörslichen US-Handel knickt der Kurs um mehr als fünf Prozent ein. DER AKTIONÄR rät investierten Anlegern trotzdem, die Füße stillzuhalten. Bei einer Stabilisierung bietet die aktuelle Korrektur sogar Chancen für einen (Nach-) Kauf. 

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