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22.01.2014 Thorsten Küfner

Paukenschlag bei Allianz-Tochter

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Allianz

Der weltgrößte Anleihenverwalter Pimco tauscht seinen Vorstandschef aus. Demnach wird Mohamed El-Erian Mitte März all seine Ämter bei der Allianz-Tochter niederlegen. Über seine Beweggründe ist derzeit noch nichts bekannt, allerdings war die Entwicklung des Pimco Flagschiffs Total Return zuletzt unbefriedigend.

Nachfolger El-Erians soll der bislang für das operative Geschäft zuständige Douglas Hope. 2013 war kein gutes Jahr für den Pimco Total Return, der mit einem Volumen von 238 Milliarden Dollar der größte Rentenfonds der Welt ist. Er schlug sich zwar besser als der Markt, verlor aber dennoch an Wert. Anleger zogen zudem zuletzt Geld aus dem Fonds ab. Ein Trend, dem sich auch andere Pimco-Produkte nicht entziehen konnten. Laut Angaben der Allianz haben Pimco-Kunden zwischen Juli und Ende September fast 29 Milliarden Euro abgezogen. Der operative Gewinn von Pimco ging im dritten Quartal um 14 Prozent auf 645 Millionen Euro zurück. Der Umsatz brach um zehn Prozent ein. Pimco ist der dominierende Teil der Vermögensverwaltungssparte - eine der drei Säulen des Allianz-Konzerns.

Allianz-Aktie bleibt ein Kauf

Die aktuell eher maue Entwicklung der Anleihentochter Pimco ist seit längerer Zeit bekannt. Die Allianz hat in den vergangenen Monaten aber gezeigt, dass sie breit genug aufgestellt ist, um Probleme in einzelnen Sparten kompensieren zu können. Mit einem KGV von 10 und einer Dividendenrendite von knapp vier Prozent ist der DAX-Titel weiterhin günstig bewertet und ein klarer Kauf.

Mit Material von dpa-AFX

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