Nachdem Nvidia am Montag mit Spekulationen über Preiserhöhungen für Bewegung nach unten im Technologiesektor gesorgt hat, rückt nun der wichtige Termin am morgigen Mittwoch näher. Anleger warten gespannt darauf, wenn Nvidia am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Bücher zum zweiten Geschäftsquartal öffnet.
Und die Erwartungen sind hoch. Analysten rechnen beim Gewinn mit einem Plus von fast 100 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch beim Umsatz wird nahezu mit einer Verdopplung gerechnet. Deutsche-Bank-Experte Jim Reid verweist darauf, dass der Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben habe, da die positiven Überraschungen nicht mehr so deutlich gewesen seien wie in der Vergangenheit. Nvidia muss also in vollem Umfang überzeugen.
Bei der charttechnischen Reaktion stehen insbesondere zwei Marken im Fokus. Nach oben lauert bei gut 236 Dollar eine alte Widerstandszone, an der die Aktie zuletzt beim vergangenen Bericht abgeprallt ist. Gelingt der Sprung darüber und damit ein neues Allzeithoch, wäre dies ein neues klares positives Signal für die Aktie. Nach unten richtet sich der Blick auf den Bereich um 195 Dollar, wo die 200-Tage-Linie verläuft. Ein Rutsch darunter wäre ein Warnsignal.
Die Aktie von Nvidia hat am Montag, nachdem bekannt wurde, dass der Konzern wohl kräftig an der Preisschraube drehen wird (DER AKTIONÄR berichtete: „Nvidia vor dem Zahlen-Showdown: Preisanstieg von 15 Prozent in Sicht“), fast drei Prozent nachgegeben auf 208,48 Dollar. Im nachbörslichen Handel konnte sich die Aktie wieder etwas nach oben arbeiten. Die weitere Richtung werden aber die Zahlen am Mittwoch vorgeben. DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich, die Aktie bleibt ein KI-Basisinvestment. DER AKTIONÄR setzt auch im AKTIONÄR-Depot weiter auf Nvidia. Nvidia ist aber nicht das einzige spannende Unternehmen am Mittwoch mit Zahlen. Auch CrowdStrike und Salesforce stehen auf dem Radar. Besonders spannend zudem: Chip-Konkurrent Marvell Technology berichtet am Donnerstag.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Aktien der Nvidia befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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