Samsung Electronics und fünf Konzerntöchter investieren zusammen eine Milliarde Dollar in Helix Digital Infrastructure. Das von KKR gestartete Unternehmen baut ein Geschäft rund um Rechenzentren, Stromversorgung und Netze auf. Indirekt verdient auch Nvidia an dem Deal mit.
- Samsung Electronics stellt 500 Millionen Dollar bereit, fünf weitere Konzerntöchter teilen sich den Rest.
- Helix plant neben Hyperscale-Rechenzentren auch Kraftwerks-, Übertragungs- und Glasfaserinfrastruktur.
- Zu den Gründungsinvestoren zählen KKR, Nvidia, die Kuwait Investment Authority und Vistra.
Neben Samsung Electronics beteiligen sich Samsung C&T, Samsung SDS, Samsung SDI, Samsung Life Insurance und Samsung Fire & Marine Insurance. Damit bündelt der Konzern Kompetenzen aus Halbleitern, Bau, Rechenzentrumsbetrieb und Batterien. Samsung will mit Helix den weltweiten Ausbau von KI-Rechenzentren beschleunigen und die Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen vertiefen.
KKR-Tochter mit prominenten Geldgebern
Helix wurde im Juni von KKR gegründet. Das Unternehmen, an dem auch der Samsung-Partner Nvidia beteiligt ist, deckt die Infrastrukturkette vom Bau großer Rechenzentren über die Energieversorgung bis zu Übertragungsnetzen und Glasfaser ab. Geführt wird es von Adam Selipsky, dem früheren Chef von Amazon Web Services. KKR zufolge waren für Helix bereits mehr als 10 Milliarden Dollar zugesagt.
Immenser Stromhunger der KI
Der Schritt adressiert das Hauptproblem des KI-Booms: Rechenzentren benötigen nicht allein leistungsfähige Beschleuniger, sondern auch verlässliche Stromversorgung und Netzanbindung. Helix setzt genau dort an. Für Samsung entsteht so die Chance, an mehreren Stufen des Ausbaus beteiligt zu sein. Zugleich steigt die Bedeutung des Infrastrukturgeschäfts neben dem klassischen Halbleitergeschäft.
Samsung positioniert sich breiter für den KI-Ausbau. Die Aktie ist jedoch schon stark gelaufen. DER AKTIONÄR favorisiert daher weiterhin den Partner Nvidia. Dieser ist auch Teil des AKTIONÄR-Depots. KKR dagegen ist fester Bestandteil des Investment Legenden Index. Mehr Infos zu diesem finden Sie hier.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Nvidia-Aktien befinden Sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.-
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