Elon Musk war einer der ersten Kunden der Nvidia-KI-Chips und pflegt die Freundschaft zu Jensen Huang. Nun geht der KI-Überflieger ganz neue Wege und setzt sein erstes Posting auf X ab – und das hat es in sich. Wir bleiben im Depot 2030 auch nach 1.000 Prozent bei Nvidia dabei.
Einigeln, regulieren, verbieten und verstecken – viele Firmen und Staaten reagieren defensiv auf die neuen KI-Technologien. Jensen Huang fordert das Gegenteil: Gemeinsam den Fortschritt vorantreiben und Ideen und Erkenntnisse mit der Welt teilen.
Überraschung am Freitag: Jensen Huang entdeckt die Plattform X für sich und teilt das PDF „Open Weights and American AI Leadership.“ Das Dokument ist eine Positionierung einer Koalition führender Tech-Unternehmen wie Nvidia, Dell Technologies, Meta, Microsoft, Mistral, Hugging Face, IBM und Palantir.
Es argumentiert klar für Open-Weight-Modelle als zentrale Säule der amerikanischen KI-Führung. Die Autoren ziehen damit eine direkte Parallele zur Open-Source-Bewegung der 1980er Jahre. Damals setzten Pioniere auf transparente, frei nutzbare Software – mit dem Ergebnis, dass Open Source heute die Grundlage des Internets, der größten Tech-Konzerne, des US-Militärs und vieler Behörden bildet. Kosten wurden gesenkt, Innovation beschleunigt und technologische Souveränität geschaffen. Genau diese Logik soll nun auf KI übertragen werden.
Die zentrale These: KI-Führung wird nicht durch ein einzelnes geschlossenes Frontier-Modell entschieden, sondern durch ein starkes, offenes Ökosystem, das sich in alle Branchen ausbreitet. Open Weights (also Modelle, deren Gewichte frei heruntergeladen, inspiziert, angepasst und lokal betrieben werden können) sind dabei ein entscheidendes Instrument.
Startups, etablierte Unternehmen, Universitäten und Behörden könnten so fortschrittliche Modelle nutzen, ohne jedes Mal ein eigenes Frontier-Modell trainieren oder teure API-Nutzung für alle Aufgaben bezahlen zu müssen. Jedes Problem bekommt das passende Modell zum richtigen Preis. Das macht KI wirtschaftlich skalierbar.
For my first post, I’m sharing a letter @NVIDIA signed on why open models matter.
— Jensen Huang (@JensenHuang) July 24, 2026
AI will transform every industry, power every company, and be built by every country.
Open models strengthen safety and cybersecurity, accelerate innovation and diffusion, and enable sovereignty.… pic.twitter.com/t02bi51N4C
Zudem würde Open Weights verhindern, dass KI-Gewinne bei wenigen großen Playern konzentriert bleiben. Sie schaffen Rivalität nicht nur bei den Modellen selbst, sondern auch bei Chips, Anwendungen und Services – was Innovation antreibt und Preise senkt.
Aber: Das Papier erkennt an, dass Open Weights echte Risiken bergen. Denn nach der Veröffentlichung sind die Gewichte nicht mehr kontrollierbar und modifizierte Versionen schwer nachverfolgbar. Allerdings argumentiert es, dass geschlossene Modelle nicht automatisch sicherer sind – sie können gehackt, missbraucht oder unentdeckt fehlschlagen. Konzentration auf wenige geschlossene Modelle schaffe Single Points of Failure.
Offenheit als Sicherheitsvorteil: Eine breite Community kann Modelle prüfen, Schwachstellen finden, Red-Teaming durchführen und Sicherheitsmechanismen verbessern.
Wichtiger Rat an auch an Deutschland: Die Koalition warnt davor, Open Models durch zu frühe oder zu breite Regulierung zu behindern. Stattdessen sollten Politik und Regierung:
Den Zugang zu Rechenleistung (Compute) für Startups und Forscher erweitern und Distillation (ein Modell nutzt die Outputs eines anderen zur Verbesserung) nicht pauschal mit illegaler Modell-Extraktion gleichsetzen.
Mit einem Augenzwinkern erinnert auch die deutsche KI-Forscher-Legende Jürgen Schmidhuber auf X daran, dass schon vor Jahrzehnten auch seine Ideen Grundlage für die rasante Entwicklung der US-Internet-Giganten waren. Der AKTIONÄR Hot Stock Report spricht in Kürze erneut mit seinem langjährigen Forschungspartner und dem KI-Genie Prof. Sepp Hochreiter.
It's distillation from Schmidhuber all the way down. https://t.co/cbRQMMEhTE pic.twitter.com/EZWfhXLEy8
— Marko Njegomir (@njmarko) July 23, 2026
Nvidia bleibt! Kauf des KI-Schutz-Favoriten
Mit welchen Programmen schützt sich der Westen? Topsecret! Keine Firma verrät Details – doch indirekt gibt es Hinweise, welches KI-Tool breites Vertrauen genießt. Wir halten auch nach 1.000 Prozent seit Erstkauf im Depot 2030 an Nvidia fest und kaufen den KI-Schutz-Favoriten im Depot 2030 nach – einfach hier für alle Transaktionen im Depot 2030 freischalten.
Wow. Vor drei Jahren erste Versuche, mit KI einen Bullen (Bild) zu bauen vs. jetzt Abheben mit KI-Video-Power (Grok). Man beachte die Schatten, das Licht und das bewegliche Depot-2030-Logo an der Haut. Danke @NVIDIAAI pic.twitter.com/vP8SytB2WW
— Florian Söllner (@FlorianSllner) July 22, 2026
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia, SpaceX.
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