Unser Lieblings-CEO Jensen Huang weist Kritiker in die Schranken. Die Nvidia-Aktie hat im Depot 2030 nun 1.000 Prozent erreicht und der KI-Pionier hofft auf weiteres enormes Wachstum. Chance KI-Hot-Stocks.
Der Nvidia-CEO sorgt erneut für Aufregung. Während einzelne Gesellschaften auf die KI-Bremse treten und selbst KI-Start-ups vor zu schnellem Fortschritt warnen, freut sich Jensen Huang auf mehr Wohlstand für alle. Von Untergangsszenarien und Firmenchefs, die sich und die Gefährlichkeit der KI überschätzen hält er nichts und warnt vor dem „Gottkomplex“ einzelner CEOs.
Im Podcast „Memos to the President“ verweist er darauf, dass manche Arbeiten ersetzt werden und schneller umgesetzt werden durch Roboter und KI – aber unterm Strich neue Aufgaben entstehen. Sein Argument: „Stellen wir uns vor, wir hätten insgesamt eine Milliarde Code-Zeilen in den USA zu schreiben, die von 10 Millionen Software-Entwicklern unterstützt werden – etwa eine Billion Dollar Wirtschaft.
Und diese eine Milliarde Code-Zeilen wird jetzt automatisiert, weil der Großteil davon von KI geschrieben wird. Wenn unsere Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, zu tippen, und eine Milliarde Code-Zeilen automatisiert werden, würde man zu dem Schluss kommen, dass eine Billion Dollar an Jobs zerstört wird.
"AI has created more than half a million jobs. Companies that use AI grow faster. When they grow faster, they hire more people."
— NVIDIA (@nvidia) April 30, 2026
NVIDIA CEO Jensen Huang counters threats of job displacement in his conversation with SCSP's @Ylli_Bajraktari on Memos to the President. pic.twitter.com/Z21ctNpgQR
Aber das ist grundlegend falsch – aus zwei Gründen. Erstens: Die Aufgabe unseres Jobs und der Zweck unseres Jobs sind verwandt, aber nicht dasselbe. Wenn man das auf mich anwendet: Was Jensen macht, ist tippen und reden. KI hat das Tippen übernommen. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen dem Zweck eines Jobs und den Aufgaben eines Jobs.
Billionen-Code-Explosion
Zweitens: Es ist ein fundamentaler Fehler anzunehmen, dass wir nur eine Milliarde Code-Zeilen brauchen. Wir brauchen Billionen Code-Zeilen. Es wird viel mehr Code geschrieben werden, weil wir Fantasie haben, Probleme zu lösen – ob im Gesundheitswesen, in der Wissenschaft, Fertigung, Einzelhandel, Luxusleben… in all den verschiedenen Bereichen.
Jede Menge Fantasie
Wir haben jede Menge Fantasie. Wenn wir nicht mehr tippen müssen, können wir diese Dinge tun. Vielleicht liegt es daran, dass die Gesellschaft in den letzten 50 Jahren dieses kleine Gerät mit Tastatur so sehr konsumiert hat, dass wir uns ein Leben ohne Tippen gar nicht mehr vorstellen können.“
9-fache KI-Power
Nvidia zeigt diese Tage auch konkret, wie viel schneller und besser neue KI-Modelle Aufgaben umsetzen. Das Nemotron 3 Nano Omni, Modell, das Vision, Audio und Sprache vereint ermögliche bis zu 9-fach effizientere KI-Agenten.
Jensen Huang weiter: „In der Zukunft werden wir weniger davon machen und mehr etwas anderes. … Wir feiern KI durch die Linse des Gesundheitswesens, der Energie, der Fertigung, des Einzelhandels, der Quantentechnologie und all der verschiedenen Wissenschaftsfelder, Industrien und Berufe.“
Bevor wir Nvidia im Jahr 2015 bei 0,52 Euro im AKTIONÄR Hot Stock Report vorstellten, bestätigte ein Nvidia-Sprecher damals das hohe Interesse an den GPUs. Ein gutes Omen. Die Aktie hat über 30.000 Prozent zugelegt.
„Hat sich enorm beschleunigt“
Selbst Nvidia-Deutschland-Chef Ludwig von Reiche hatte sich für uns nach dem ChatGPT-Moment Zeit genommen. Erfreuliche Antwort: „Die Nachfrage nach Nvidia KI-Computing hat sich in letzter Zeit enorm beschleunigt, wozu die ChatGPT-Veröffentlichung beigetragen hat.“
Seit dem Rückkauf ins Depot 2030 hat Nvidia am Tag der neuen HSR-Ausgabe 16/2026 nun über 1.000 Prozent Kursplus für Leser erzielt – das Depot 2030 liegt aktuell 487 Prozent seit Start Ende 2015 vorne.
Grund: Neben Chipherstellern florieren Energie-Aktien, die die KI-Revolution ermöglichen. Das Depot 2030 hat daher frühzeitig auf Bloom Energy gesetzt – Leser sind seit Kauf im Sommer 2025 nun 760 Prozent vorne.
Nach einem Kaufsignal haben wir jüngst nach dem Bloom-Erfolg einen neuen, weit unbekannteren Brennstoffplayer aus den USA ins Depot 2030 gekauft.
Ins Auge fällt bei dem neuen Favoriten, dass dessen Brennstoffzellen ebenfalls mit Erdgas funktionieren. Spannend: Mit einem großem KI-Hyperscaler-Datencenter-Anbieter wurde im Sommer bereits ein Deal abgeschlossen. News: Man wolle die Fertigungskapazität mehr als verdreifachen.
Nach Nvidia und Bloom: Neue Depot-2030-Transaktion
Bloom oder Nvidia verpasst? Der nächste Brennstoff-Hot-Stock ist gerade angesprungen und für spekulativ orientierte Player weiterhin ein Kauf. Nach 1.000 Prozent mit Nvidia und Siemens Energy im Depot 2030 gehen wir jede Woche neue KI-Wetten im Depot 2030 ein. Einfach hier für alle neuen Transaktionen und Details freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Heute, 16:28