05.12.2016 Marion Schlegel

Novartis: Starke News von der Produktpipeline – startet jetzt die Aufholjagd?

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Novartis
Trendthema

Die Novartis-Generikatochter Sandoz hat neue Daten für das Biosimilar Rituximab (GP2013) beim ASH-Fachkongress (American Society of Hematology) vorgelegt. Demnach weist das Biosimilar eine ähnliche Wirksamkeit auf wie das Original-Präparat MabThera von Roche, heißt es in einer Mitteilung vom Montag. Eingesetzt wird das Mittel in der Behandlung von zuvor unbehandeltem fortgeschrittenem follikulärem Lymphom.

In der ASSIST-FL-Studie sei Rituximab mit dem Referenzprodukt MabThera verglichen worden. Dabei habe das Biosimilar mit Blick auf Sicherheit und Wirksamkeit die primären Endpunkte erreicht. Die endgültigen Daten werden im Jahr 2018 erwartet, wenn die Studie dann abgeschlossen ist, hieß es weiter.

Novartis-Chef Jimenez im Interview

In der Schweiz steht derzeit das Biopharmaunternehmen Actelion verstärkt im Fokus. Actelion ist jüngst als möglicher Übernahmekandidat ins Visier von Johnson & Johnson geraten. Novartis wird sich allerdings nicht an einem möglichen Bieterkampf um das Biopharmaunternehmen beteiligen. "Wir haben immer wieder gesagt, dass wir uns auf ergänzende Akquisitionen im Rahmen von zwei bis fünf Milliarden US-Dollar konzentrieren", sagt Novartis-CEO Joe Jimenez im Interview mit dem "Blick" (Onlineausgabe).

Gemessen am Schlusskurs der Actelion-Aktie am vergangenen Freitag kommt der Allschwiler Konzern auf einen Wert von rund 22 Milliarden Schweizer Franken, was beim derzeitigen Umrechnungskurs knapp 22 Milliarden Dollar entspricht.

Auch zeigt sich Jimenez zuversichtlich für die zuletzt enttäuschende Augenheilsparte Alcon. Er sei überzeugt, dass das neue Management den Turnaround schaffe. "Was die Zukunft des Geschäfts betrifft, lassen wir uns alle Optionen offen."

Wichtige Chartmarken

Die Aktie von Novartis ist in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck geraten. Im Bereich von 67,40 Schweizer Franken hat das Papier jedoch einen Boden ausgebildet. Nun gilt es, den kurzfristigen Abwärtstrend zu knacken. Der nächste wichtige Widerstand würde dann bei gut 75 Franken warten.

(Mit Material von dpa-AFX)

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