28.01.2017 Michel Doepke

Novartis: Problem-Sparte Alcon auf dem Prüfstand

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Novartis
Trendthema

Ein Blick auf den Chart genügt: 2016 war nicht das Jahr des Pharma-Giganten Novartis. Auslaufende Patente und die schwache Entwicklung der Augenheil-Sparte Alcon belasten. Nun prüft das Management „alle Optionen“ rund um das Segment.

Einst erwarb Novartis Alcon von Nestle – Transaktionsvolumen: 50 Milliarden Dollar. Heute generiert der Pharma-Riese rund zwölf Prozent des Umsatzes mit dieser Sparte. Dies sind knapp sechs Milliarden Schweizer Franken. Doch Novartis erhoffte sich weitaus mehr von dem Milliarden-Deal.

Laut dem Nachrichtendienst Reuters äußerte sich CEO Joseph Jimenez in Basel zu dem Sorgenkind. „Alle Optionen sind auf dem Tisch“, so der Novartis-Chef. Neben einem Börsengang von Alcon steht offenbar auch ein Verkauf des Segmentes zur Debatte. Fakt ist: Die Schweizer leiden unter starker Konkurrenz und Patentverlusten. Beispielsweise verliert der Blockbuster Glivec nach den USA auch in Europa den Patentschutz.

Kaufsignal abwarten

Zum wiederholten Male testete die Novartis-Aktie die Unterstützungszone im Bereich von 69 bis 70 Schweizer Franken. In den vergangenen Handelstagen konnte sich der Titel wieder nach oben absetzen. Doch noch gibt es keine Entwarnung: Ein nachhaltiger Sprung über die 200-Tage-Linie bei 75,50 Schweizer Franken lässt weiter auf sich warten. Neueinsteiger sollten in jedem Fall das Kaufsignal abwarten.

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ISBN: 9783942888431
Seiten: 608
Erscheinungsdatum: 25.09.2012
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
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