Der Sprung auf ein neues Mehrjahreshoch lässt bei Nordex zunächst noch auf sich warten. Am Donnerstag muss der Turbinenbauer leichte Verluste hinnehmen. Dabei gibt es vom Unternehmen wieder einmal gute Nachrichten. Erneut kann der MDAX-Konzern einen Auftrag im deutschen Heimatmarkt vermelden.
Nordex hat einen Auftrag über 49 Megawatt für einen Bürgerwindpark in Nordrhein-Westfalen erhalten. Der Konzern liefert für das Projekt Heek-Strönfeld sieben Turbinen des Typs N175/6.X, zudem wurde ein Premium-Service-Vertrag über 25 Jahre geschlossen. Errichten werden sollen die Anlagen im zweiten Quartal 2027, ehe der Park im dritten Quartal dann in Betrieb genommen werden soll.
„Mit dem Projekt Heek-Strönfeld realisieren wir erneut ein Windfeld mit unserer N175/6.X auf 179 Metern Nabenhöhe“, zeigte sich Felipe Villalon Waldburg-Zeil, Director Sales Region Central von Nordex sehr zufrieden mit dem neuen Auftrag. „Das bestätigt die hohe wirtschaftliche Attraktivität dieser Turbine. Der erste Auftrag von Bürgerwind Heek-Strönfeld an uns verdeutlicht auch das Vertrauen eines neuen Kunden in die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit unserer Nordex-Turbinen.“
Die Auftragslage bei Nordex bleibt unverändert gut. Grundsätzlich dürften grüne Energien zudem mittelfristig von den Verwerfungen bei den Ölpreisen profitieren. Zum einen werden viele Länder wohl weiter in die neuen Technologien investieren, um Energiesicherheit gewährleisten zu können und zum anderen sollten die grünen Alternativen auch aus Kosten-Nutzen-Sicht an Attraktivität gewinnen.
Das erste Ziel für die Nordex-Aktie bleibt das Mehrjahreshoch bei 45,00 Euro. Angesichts der vollen Auftragsbücher und der starken Entwicklung der Marge sollte der Ausbruch gelingen. DER AKTIONÄR ist für den Windkonzern nach wie vor bullish gestimmt. Schwache Tage können weiter zum Einstieg genutzt werden.
12.03.2026, 09:53