Anleger-Lieblinge im Check - was taugen sie?
19.03.2020 Michael Schröder

Noch ein Corona-Hilfsprogramm: Kann EZB-Notfallpaket helfen oder fällt der DAX unter 8.000 Punkte?

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DAX

Bei DAX und Co geht es am Donnerstag nach der Ankündigung eines weiteren Corona-Notpakets der Europäischen Zentralbank (EZB) zunächst erneut nach unten. Mit dem Tagesverlust von 5,5 Prozent am Mittwoch summieren sich die Verluste seit dem Start des Corona-Crashs am 24. Februar bereits auf fast 38 Prozent.

Die Zahl der Hilfsprogramme wird immer größer. In der Nacht auf Donnerstag kündigte die EZB ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro an. Bis Ende 2020 wird man im großen Stil weitere Anleihen kaufen. Die EZB darf im Rahmen dieses Programms auch Unternehmensanleihen und Unternehmenskredite erwerben.

Bereits zu Wochenbeginn hatte ein über Nacht verkündetes Notpaket der US-Notenbank Fed die Märkte massiv verunsichert.

“Mittelfristig werden diese ihre Wirkung auch entfalten. Kurzfristig sind bislang an den Börsen aber alle Hilfsprogramme wirkungslos verpufft", sind Experten überzeugt. Im Nachthandel geriet sogar die runde Marke von 8.000 Punkten kurz ins Wanken. Sollte der DAX im regulären Handel darunter rutschen, wäre dies das erste Mal seit Mitte 2013.

DER AKTIONÄR ist überzeugt: Gelingt es den führenden Protagonisten und Entscheidungsträgern in den kommenden Tagen, glaubhaft den Eindruck zu vermitteln, die Krise erfolgreich angehen zu können, dann dürften sich DAX und Co zumindest wieder stabilisieren. Großen Anteil daran dürfte auch die Entwicklung der Zahl der Corona-Infizierten haben.

DAX (WKN: 846900)

In den letzten Tagen wurden auch viele Unternehmen mit krisensicheren Geschäftsmodellen in den Strudel der Corona-Abwärtsspirale hineingezogen. Diese Unternehmen sind jetzt mit deutlichen Abschlägen zu haben und sollten auf dem Einkaufszettel jedes Anlegers stehen. DER AKTIONÄR hat in der neuen Ausgabe aussichtsreiche Titel analysiert und auf die Liste gesetzt. Die Ausgabe können Sie hier bequem herunterladen.

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(Mit Material von dpa-AFX)