12.04.2017 Martin Weiß

Nach Millionen-Regen: AKTIONÄR-Empfehlung Blackberry schießt 20 Prozent in die Höhe!

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DAX
Trendthema

Paukenschlag zur Wochenmitte: Der kanadische Blackberry soll von Qualcomm 815 Millionen Dollar Entschädigung erhalten. Die Aktie schießt in die Höhe und notiert seit der Empfehlung Ende März bereits 32 Prozent im Plus. Doch nicht alle Anleger haben Grund zur Freude. Was Sie jetzt beachten müssen!

Besser geht's nicht

Der Spruch des Schiedsgerichtes ist eindeutig: Blackberry hat dem Chip-Hersteller Qualcomm jahrelang zu viel Lizenzgebühren bezahlt, nämlich mindestens 815 Millionen Dollar. Die erhalten die Kanadier jetzt zurück. Der endgültige Betrag inklusive Zinsen und Anwaltshonorare wird im Mai genannt.

Blackberry kommt der Geldsegen gelegen. Der Konzern steckt in den letzten Zügen eines Turnarounds hin zum Softwareanbieter (siehe DER AKTIONÄR Ausg. 13/17).

Um die 815 Millionen Dollar in die richtige Perspektive zu rücken: Blackberry dürfte im laufenden Gesamtjahr rund 950 Millionen Dollar Umsatz erzielen und dabei den Break-even erreichen.

Bei 463 Millionen ausstehenden Aktien entspricht die Rückzahlung von Qualcomm 1,76 Dollar je Aktie. Daran gemessen hat der Titel nach dem Blitzstart am Morgen – +1,30 Dollar bei 9,05 Dollar – noch Luft.

Doch auch aus einem anderen Grund könnte das Kursfeuerwerk bei Blackberry weiter gehen. Derzeit befinden sich rund 65 Prozent der Aktien in Händen institutioneller Investoren, weitere zehn Prozent werden von Short-Sellern gehalten. Wird der Druck auf die Bären zu groß, dürften viele Millionen Aktien eingedeckt werden, was den Kurs weiter antreibt.

Fazit: AKTIONÄR-Leser, die der Erstempfehlung gefolgt sind, sollten einen Teil der Position (1/3) glatt stellen und sich vom Gewinn was Schönes zu Ostern leisten. Für die restliche Position wird der Stopp von 5,25 Euro auf 6,95 Euro angehoben. Damit ist sicher gestellt, dass niemand mit dem Papier in die Verlustzone rutscht.

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Autor: Maydorn, Alfred
ISBN: 9783942888493
Seiten: 160
Erscheinungsdatum: 06.09.2011
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden

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