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19.09.2016 Bianca Wirth

Nach Apple Steuerskandal: Jetzt auch Amazon im Visier

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Amazon

13 Milliarden Euro – diese Rekordsumme soll Apple nachzahlen. Grund sind die laut EU illegalen Steuerdeals mit Irland. Neben Apple hat die Eu-Kommission bereits weitere Unternehmen im Visier. So auch Amazon.

Amazon in der Pipeline

Die Steuervergünstigungen, die Irland Apple gewährt hatte, seien unzulässige Beihilfen zu Lasten der Konkurrenz, so die EU-Kommission. Doch Apple ist nicht das einzige amerikanische Unternehmen, das ins Visier der EU-Kommission gerückt ist. In einem Interview mit EurActive Frankreich erklärte die EU-Wettbewerbskommissarin Margarethe Vestager: „Was Steuerbeschlüsse angeht, haben wir gerade Amazon und McDonald's in der Pipeline“. Auch auf Google habe Vestager bereits ein Auge geworfen, jedoch seien hier noch einige Fragen offen. Im Fall Apple ist die USA zu der Ansicht gekommen, dass es eine Frage der Steuerhoheit sei. Vestager erklärte daraufhin: „Die USA verbieten solche Beihilfen nicht wie wir Europäer das tun. Daher versuchen wir, ihnen immer wieder zu sagen: „Ihr müsst Europa durch die Augen eines Europäers betrachten.“ Denn hier gilt das europäische Recht. Das ist das Besondere an der EU und wir machen es schon seit Jahrzehnten so.“

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Aktie vor Einbruch?

Die Aktie von Apple rutschte nach Bekanntwerden des Steuer-Skandals vor wenigen Wochen hkurzeitig ins Minus – hat sich davon aber mittlerweile wieder erholt und notiert derzeit um 103 Euro. Bestätigen sich ähnliche Steuervorteile und damit auch Nachzahlungen für Amazon, dürfte das auch die Aktie von Amazon zumindest kurzzeitig unter Druck bringen. Mittelfristig dürfte die Amazon-Aktie aber weiter steigen. Investierte Anleger bleiben dabei.  

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Autor: André Kostolany
ISBN: 9783864702372
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Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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