14.01.2015 Werner Sperber

Münchener Rückversicherung: Buffett bleibt überzeugt; Börsenwelt Presseschau I

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Die Experten von Focus Money verweisen auf die außergewöhnlich niedrigen Zahlungsverpflichtungen der Münchener Rückversicherung AG im vergangenen Jahr 2014 aufgrund von Naturkatastrophen, wie etwa Wirbelstürmen oder Erdbeben. Diese Aufwendungen sind niedriger als im Schnitt der zurückliegenden zehn Jahre und sogar niedriger als der Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Finanzvorstand Dr. Jörg Schneider präsentierte bereits bei den Zahlen für die ersten neun Monate 2014 einen Nettogewinn von 2,4 Milliarden Euro. Das sind 300 Millionen Euro beziehungsweise mehr als 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Ziel eines Gewinns von drei Milliarden Euro im Gesamtjahr dürfte deshalb wohl übertroffen werden. Die Aktien der Münchener Rück gehören zum Solidesten, was Anleger an der Deutschen Börse kaufen können. Bei relativer Stabilität des Aktienkurses bietet der Konzern Jahr für Jahr zuverlässig steigende Ausschüttungen. Die Dividendenrendite für das Jahr 2015 soll rund 4,8 Prozent betragen, wenn die Hauptversammlung am 23. April beschließt, die Ausschüttung für das Jahr 2014 von 7,25 Euro je Anteil auf 7,50 Euro zu erhöhen. Für das Jahr 2015 wird die Dividende auf 7,73 Euro geschätzt. Diese solide, anlegerorientierte Politik überzeugt den US-Investor Warren Buffett schon lange. Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ist seit dem Jahr 2010 mit derzeit 11,6 Prozent der ausstehenden Aktien größter Anteilseigner des weltgrößten Rückversicherungskonzerns. Der Stoppkurs für die mit einem KGV von 9 für das laufende Jahr bewertete Aktie sollte bei 146 Euro gesetzt werden.