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11.06.2019 Thorsten Küfner

Milliardengewinn für BASF – Aktie zieht an

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BASF

Die Anteilscheine des Ludwigshafener Chemieriesen BASF legen heute im vorbörslichen Handel zu. Der Grund ist ein Interview des Finanzchefs Hans-Ulrich Engel mit der Börsen-Zeitung. Demnach winkt dem DAX-Konzern durch die Fusion der Energietochter Wintershall ein satter Buchgewinn in Milliardenhöhe.

So rechnet der BASF-Finanzvorstand aus der Zusammenführung des Öl- und Gasgeschäfts der Tochter Wintershall mit dem Rivalen Dea mit einem Buchgewinn in einem "einstelligen Milliardenbetrag“. Die Nettoverschuldung des Chemiekonzerns werde sich dadurch um einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag verringern, nachdem die fusionierte Wintershall Dea ihre Finanzierung auf eigene Beine gestellt habe.

IPO 2020 geplant
Der Zusammenschluss im Öl- und Gasgeschäft war Anfang Mai abgeschlossen worden. Die neue Gesellschaft soll im zweiten Halbjahr 2020 in Frankfurt an die Börse gebracht werden. BASF wird vor dem IPO mit knapp 73 Prozent an dem Unternehmen beteiligt sein. Nach dem Schritt an den Kapitalmarkt werde BASF noch die Mehrheit an Wintershall Dea halten, im Nachgang werde sich der DAX-Konzern von weiteren Anteilen trennen. "Das Timing hängt von den Marktgegebenheiten ab. Und es gibt operativ zunächst noch einiges zu tun, um die Synergien zu heben", sagte Engel.

Durchatmen ist angesagt
Durch den jüngsten Kursanstieg hat sich der zuvor deutlich angeschlagene Chart zumindest wieder etwas stabilisiert. Investierte Anleger können vorerst durchatmen und bei der Dividendenperle weiterhin an Bord bleiben. Der Stopp sollte bei 54,50 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.