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19.02.2017 Andreas Deutsch

Max Otte: Trump bringt den Frieden

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Crashprofessor Max Otte teilt im Interview mit dem AKTIONÄR mächtig aus: gegen Trump-Hasser, den Westen und Martin Schulz. Er warnt: Die weltpolitische Situation ist extrem angespannt.

Max Otte kann die ganze Aufregung um Donald Trump nicht verstehen. Ihm ist der 70-Jährige mit dem aufbrausenden Temperament tausendmal lieber als Hillary Clinton: „Clinton wäre der Horror gewesen“, so Otte im großen AKTIONÄR-Interview. „Sie wäre eine kriegstreibende Präsidentin geworden, in ihrer Politik beeinflusst von Leuten, die schon den IS gefördert haben. Sie ist erpressbar und verlogen – ihre Niederlage ist das Beste, was den USA passieren konnte.“

Trump hingegen sei für ihn der Präsident des Friedens. „Das zeigt sich doch, wie er mit Russland umgeht. Das ist doch sehr versöhnlich. Obama jedenfalls hat ständig den offenen Konflikt gesucht.“

Für Otte steht fest: „Trump wird ein besserer Präsident sein als Obama.“ Von Obama bleibt seiner Meinung nach nichts Positives. „Die Medien machten ihn zu einem Hoffnungsträger und er ist wohl ein sympathischer Mann. Aber die Welt ist unter seiner Führung weiter ins Chaos gestürzt. Und erinnern Sie sich, mit welch hohen Erwartungen Obama Präsident wurde.“

Was Max Otte von Kanzlerkandidat Martin Schulz hält, welche Aktien er kauft und wie er den Markt einschätzt, lesen Sie im neuen AKTIONÄR.

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