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Lufthansa: Konkurrenz überrascht positiv - gelingt dem Kranich diese Woche ähnliches?

Lufthansa: Konkurrenz überrascht positiv - gelingt dem Kranich diese Woche ähnliches?
Foto: Lufthansa
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Tim Temp 01.11.2021, 08:20 Tim Temp

Die Aktie von Deutschlands größter Airline befindet sich weiter im Sinkflug. Erste Konkurrenten aus dem Billigflieger-Segment schaffen nun bereits wieder den Sprung in die schwarzen Zahlen. Diese Woche wird es für die Anleger der Lufthansa-Aktie spannend, der Konzern wird am Mittwoch ebenfalls neue Zahlen vorlegen. 

Am heutigen Montag meldete nun auch Ryanair den ersten Quartalsgewinn seit Ausbruch der Corona-Pandemie. In der vergangenen Woche gelang dieses Kunststück bereits Norwegian Air Shuttle. 

Nach einem Verlust von 225,5 Millionen Euro im Vergleichszeitraum stand nun bei Ryanair für die Monate Juli bis September ein Gewinn von 225 Millionen Euro unter dem Strich, wie der Easyjet-Rivale am Montag in Dublin mitteilte. In den vergangenen Wochen hätten Kunden verstärkt Tickets gebucht. Das Management rechnet damit, dass diese Dynamik auch bis Ostern und Sommer kommenden Jahres anhält. Im zweiten Geschäftsquartal erlöste Ryanair mit knapp 1,8 Milliarden Euro fast 70 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.

Bei der Lufthansa rechnen die Analysten laut den Daten von Bloomberg im Durchschnitt damit, dass der MDAX-Konzern den Umsatz im Vergleich zum zweiten Quartal von 3,2 auf 5,4 Milliarden Euro deutlich erhöhen wird. Während im Frühjahr noch ein operativer Verlust in Höhe von rund 400 Millionen Euro verbucht wurde, dürfte das EBITDA für das Sommerquartal bei 570 Millionen Euro gelegen haben. Der Nettoverlust dürfte von 756 auf 194 Millionen Euro verringert werden. 

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Am Mittwoch den 3. November wird auch die Lufthansa neue Zahlen zum vergangenen Quartal veröffentlichen. Das es hier zu einer positiven Überraschung kommt ist allerdings unwahrscheinlich. Der Chart ist stark angeschlagen und die Airline hat weiter an vielen Fronten zu Kämpfen. Investierte Anleger sollten den Stopp bei 4,90 Euro beachten. Ein Einstieg drängt sich aktuell nicht auf. 

Mit Material von dpa-AFK

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Lufthansa.

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