Nachdem K+S bereits Ende April die wichtigsten Eckdaten für das erste Quartal 2026 präsentiert hatte, legte der MDAX-Konzern heute seine detaillierten Zahlen vor. Demnach hat das Unternehmen den Umsatz im Jahresvergleich von 965 Millionen Euro auf 1,06 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte von 201 auf 279 Millionen Euro.
Darüber hinaus erhöhte sich der bereinigte Freie Cashflow von 32 auf 87 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr hat K+S nun auch die Prognose für das operative Ergebnis (EBITDA) auf 630 bis 730 Millionen Euro erhöht. Die bisherige Zielspanne des Vorstands lag noch bei 600 bis 700 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Konzern noch ein EBITDA in Höhe von 613 Millionen Euro erzielt. Der Vorstand verwies aber darauf, dass die Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Konflikt im Iran weiterhin begrenzt prognostizierbar bleiben dürften.
Der Vorstandsvorsitzende Dr. Christian H. Meyer zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden: „Wie bereits kommuniziert, sind wir sehr positiv ins Geschäftsjahr 2026 gestartet. Unser EBITDA und der bereinigte Freie Cashflow lagen im ersten Quartal deutlich über den Vorjahreswerten und der Markterwartung. Ausschlaggebend dafür waren vor allem unser starkes Auftausalzgeschäft sowie höhere Preise bei Kali. Auch die EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2026 haben wir, wie berichtet, leicht angehoben.“ Er fügte hinzu: „Neben den externen Faktoren hat sich auch unsere hohe Kostendisziplin positiv bemerkbar gemacht. Dass sich unsere Bemühungen auszahlen, ist für uns Ansporn, weiterhin mit voller Kraft an der bestmöglichen Aufstellung hinsichtlich Mittelallokation, Strukturen, Prozesse und Kosten zu arbeiten, um K+S robuster für die Zukunft zu machen."
Die Aktie von K+S bleibt angesichts der Volatilität am Kalimarkt weiterhin eher für Mutige geeignet. Diese können nach wie vor an Bord bleiben. Der Stoppkurs sollte dabei bei 12,50 Euro belassen werden.
Heute, 07:49