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Krieg im Iran: Ölpreise erneut bei knapp 100 Dollar

Krieg im Iran: Ölpreise erneut bei knapp 100 Dollar
Foto: ChatGPT
Equinor ASA -%
Thorsten Küfner Heute, 06:44 Thorsten Küfner

Im gestrigen Handel war es wieder einmal so weit: Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete kurzzeitig wieder mehr als 100 Dollar. Aktuell pendelt der Preis wieder bei knapp 98 Dollar, bei WTI-Öl müssen aktuell knapp 93 Dollar auf den Tisch gelegt werden. Denn die Straße von Hormus bleibt dicht und auch die Notfall-Maßnahmen beruhigen die Märkte nicht. 

Trotz der Freigabe von strategischen Reserven durch die Internationale Energieagentur sowie diverse Einzelmaßnahmen verschiedener Länder verharren die Ölpreise auf hohem Niveau. Und auch die Ausnahme für russisches Öl sorgte für keinen Dämpfer. Demnach hat das US-Finanzministerium den Verkauf von russischem Rohöl bis zum 11. April erlaubt. US-Finanzminister Scott Bessent begründete den Schritt damit, dass er "die globale Reichweite des bestehenden Vorrats erhöhen" solle.

Doch die iranischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur mehrerer arabischer Ölproduzenten setzen sich immer weiter fort. Und schlimmer noch: Die Straße von Hormus bleibt auch weiterhin geschlossen. Dadurch fehlen dem Weltmarkt rund 20 Millionen Barrel Rohöl pro Tag, was in etwa ein Fünftel des täglichen Verbrauchs entspricht. 

Auch die Gaspreise verharren auf einem sehr hohen Niveau. Lagen die Preise für Erdgas in Europa vor Kriegsbeginn noch bei etwas mehr als 30 Euro, sind es nun rund 50 Euro. Denn die Blockade der strategisch wichtigen Meerenge sorgt auch hier für Engpässe. Der Iran, Saudi-Arabien und Katar zählen allesamt zu den zehn größten Erdgas- beziehungsweise LNG-Produzenten. 

Equinor (WKN: 675213)

Je länger die Blockade der Straße von Hormus andauert, desto größer wird die Nervosität an den Märkten. Dementsprechend verharren die Öl- und Gaspreise auf hohen Niveaus. Dies spielt natürlich den Energiekonzernen voll in die Karten, besonders denjenigen, die wie der norwegische Erdgasriese Equinor nicht im Nahen Osten tätig sind. Die trotz des jüngsten Kursanstiegs immer noch günstig bewertete Dividendenperle bleibt ein Kauf. Der Stoppkurs sollte bei 21,00 Euro belassen werden. 

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