Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
Foto: Getty Images
02.09.2020 Florian Söllner

Ist Enphase besser als Tesla? Kuriose Grafik: So weit liegt Elon Musk vorne – und damit kontert jetzt VW

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Tesla

Passend zum aktuellen Elektroauto-Boom hat der VW-Konzern gestern umrahmt von einer Rockband das neue Skodo-Elektroauto Enyaq vorgestellt. Es ist das erste VW-SUV auf der neuen Elektroauto-Plattform MEB, die für große Skaleneffekte sorgen soll. Der Enyaq punktet mit bis zu 510 Kilometer Reichweite und wird bereits ab Anfang 2021 inklusive Umweltbonus für 25.000 Euro erhältlich sein. Das ist ein absoluter Kampfpreis im Ringen mit Tesla um Marktanteile. Später folgen aus dem VW-Konzern der ID.4 und der Q4 e-tron.

Skoda

Elektroauto-Aktien heben ab

Auch an der Börse: Das Thema Elektroauto rockt. Kurios: Während die alten Autohersteller bei den Zulassungen Tesla mittlerweile im Nacken sitzen, befinden sich die Aktien von Tesla, Nio oder XPeng kurzfristig uneinholbar in einer ganz anderen Bewertungs-Liga. Die 2020er-KUVs liegen bei rund 15 – während für klassische Hersteller wie VW nur der 0,3-fache Jahresumsatz bezahlt wird.

Die Elektroauto-Aktien sind bereits so viel wert wie alle klassischen Autohersteller wie Daimler, BMW oder GM zusammen – obwohl diese 2019 weltweit noch 99 Prozent aller Autos gebaut hatten. Wie gewaltig der Marktkapitalisierungsvorsprung von Tesla mittlerweile ist, zeigt auch diese Grafik:

Bloomberg

Elektroauto – oder doch Solar?

Immer mehr Investoren wird die Luft angesichts solcher Bewertungen daher zu dünn. Eine Alternative ist der Solar-Wechselrichter-Hersteller Enphase. Dieser Titel hat sich seit Erstempfehlung im AKTIONÄR Hot Stock Report nunmehr mehr als verzehnfacht. Und der Aufwärtstrend bleibt intakt. Gerade schreibt ein Motley-Fool-Autor in den USA: Der Wechselrichterhersteller sei für ihn ein besseres Investment als Tesla, da in diesem Bereich weniger Konkurrenzdruck als im E-Auto-Markt herrsche. So erreicht Enphase mit knapp 40 Prozent eine fast doppelt so hohe Bruttomarge wie Tesla, die zuletzt 21 Prozent ausgewiesen hatte. Wichtiges Argument: Der Solarmarkt wird bis 2030 – auch dank grünem Wasserstoff – jährlich zwischen 15 und 30 Prozent wachsen.

Tesla oder Enphase? Im neuen AKTIONÄR TV werden beide Papiere besprochen. Zudem ist Samsung SDI derzeit eine spannende Investmentidee, da die Südkoreaner die Batterien für VW-Tesla-Jäger wie dem neuen Skoda liefern dürften:

Elektroauto und Solar

Samung SDI befindet sich im erfolgreichen Depot 2030 des AKTIONÄR Hot Stock Report. Das Plus beträgt 160 Prozent gegenüber einem Plus von 30 Prozent im DAX. Noch diese Woche wird das mit Plug Power (+430 Prozent), McPhy, Solaredge (+470 Prozent) bestückte Depot um einen neuen Hot-Stock ergänzt. Einfach hier freischalten und künftig alle Transaktionen rechtzeitig per SMS und Mail erhalten.

Start Depot 2030

Buchtipp: Die Tesla-Methode

Jeweils für einige Jahrzehnte waren Autobauer wie Ford oder Toyota das Maß aller Dinge – dann kam Tesla und übernahm mit seinen zukunftsweisenden Methoden das Ruder. Teslas Marketing-, Produktions-, Vertriebs- und Technologiestrategien verändern eine ganze Branche. Sie sind völlig anders – und extrem erfolgreich. Michaël Valentin hat sowohl diesen durch neue Technologien hervorgerufenen Wandel wie auch Tesla selbst genauer unter die Lupe genommen. Dabei hat er sieben Prinzipien entdeckt, die er als entscheidend für Teslas Erfolg identifiziert. Und er erklärt, wie andere Firmenlenker – nicht nur aus der Automobilbranche – die Tesla-Methode erfolgreich in ihrem Unternehmen implementieren können. Ein Buch nicht nur für Tesla-Fans, sondern für alle, die ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen wollen!
Die Tesla-Methode

Autoren: Valentin, Michael
Seitenanzahl: 320
Erscheinungstermin: 14.01.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-714-8