++ KI-Boom ‒ so sind 125 Prozent drin ++

Infineon wie Intel: Quantencomputer, KI und Raumfahrt

Infineon wie Intel: Quantencomputer, KI und Raumfahrt
Foto: Grok
Infineon Technologies AG -%
Florian Söllner Heute, 16:00 Florian Söllner

Die beiden Depot-2030-Überflieger haben einen unterschiedlichen Fokus, doch profitieren beide von den wichtigsten Trends unserer Zeit. Infineon war mit Intel im Weltraum und hat großes Interesse am Quantenspace.

Unsere Infineon schlägt sich prächtig. Der Marktanteil für Microcontroller (für Selbstfahrfunktionen, E-Autos) stieg von 32 auf 36 Prozent an. Die strahlungsgehärteten Chips waren mit der NASA im All.

Und dann legte die Depot-2030-Firma diese Woche noch mit dieser Meldung nach: „Infineon ist ein zentraler Industriepartner zur Beschleunigung des europäischen Bestrebens hin zu praxistauglichen Quantencomputern. Mit erstklassiger Entwicklungs und Fertigungskompetenz bringt sich Infineon gleich in drei europäischen Quanten Pilotlinienprojekten ein: SUPREME, CHAMP ION und SPINS.“

Infineon Quantenchips
Quelle: Infineon
Infineon Quantenchips

„Das Ziel ist klar: Quantencomputer sollen in Europa entwickelt und gefertigt werden“, so Infineon. Der Chipspezialist beteiligt sich an drei europäischen Quanten-Pilotlinien mit fokussierten Quantenplattformen auf Basis von Ionenfallen, supraleitenden sowie halbleiterbasierten Spin-Technologien.

Intel (WKN: 855681)
Depot 2030 (Auszug)
Quelle: HSR/Grok

Auch Intel tüftelt an Quantenchiplösungen. Und während Infineon im Auto der Zukunft und der Leistungselektronik in KI-Datencenter punktet, hat Intel mittlerweile eine starke Position direkt in der KI-Inference-Berechnung.

Intel vs. Infineon
Quelle: HSR/Gemini
Intel vs. Infineon

Die Intel-Aktie ist seit 7. April zurück im Depot 2030 und liegt hier schon 70 Prozent im Plus. Bereits im September 2025 schrieb der HSR: „Die Intel-Bilanz ist nach gescheiterten Großprojekten schwach. Doch das Milliarden-Investment von Nvidia in Intel gibt nun Hoffnung. Intel-KI-Direktor Gillich erklärte mir 2024, dass die KI-Beschleuniger auch auf CPU-Basis wichtig bleiben und man sich „absolut konkurrenzfähig“ bei GPUs sehe. Doch Cash für eigene, große Fabriken fehlte – bis jetzt. Im Markt wird spekuliert: Trump hat Nvidia gezwungen, den US-Chip-Dino zu retten und CPUs zu kaufen. Zumindest langfristig denkbar: dass Intel doch noch für Nvidia GPUs bauen wird – was weitere Euphorie wecken würde.“

Infineon, Intel, Nvidia, Aixtron – und jetzt die „neue Bloom Energy“

Dank AT&S, Intel, Nvidia, Aixtron, Infineon und Samsung SDI ist das Depot 2030 innerhalb weniger Wochen von 400 Prozent Plus auf nun 470 Prozent gestiegen. Der KI-Trend ist voll intakt – und Brennstoffzellen helfen, den Strom dafür zu gewinnen. Bloom Energy hat mit einem Plus von 500 Prozent viel Freude gemacht – daher kauft das Depot 2030 in dieser Woche einen weiteren Brennstoffzellen-Geheimtipp, der von großem Interesse in KI-Firmen an seiner Lösung berichtet. Einfach hier für alle Details und Transaktionen des Depot 2030 + TFA-Depot freischalten.

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