Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
13.04.2022 Marion Schlegel

Hypoport legt kräftig zu – kommt jetzt das Kaufsignal?

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Hypoport

Der Finanzdienstleister Hypoport ist mit kräftigen Zuwächsen in das neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal stieg das Transaktionsvolumen auf der hauseigenen Kreditplattform Europace im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 33,8 Milliarden Euro, wie das im MDAX gelistete Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Hypoport (WKN: 549336)

"Erstmals lag das Transaktionsvolumen von Europace in einem Quartal über 30 Milliarden Euro", sagte Hypoport-Chef Ronald Slabke. Auch in den übrigen Sparten legten die Geschäftsvolumina um zweistellige Prozentsätze zu.

Slabke verwies auf den allgemeinen Anstieg der Kreditzinsen, den zwischenzeitlichen Stopp der Bundesförderung für effiziente Gebäude, höhere Risikopuffer der Banken für Wohnimmobilienkredite und eine angebliche Blase bei den Immobilienpreisen. "Wir haben sehr deutlich gemacht, dass wir – entgegen Aussagen einzelner Marktbeobachter – aus diesen Themen keine negativen Auswirkungen auf unsere Geschäftsmodelle der privaten Immobilienfinanzierung sehen." Im Gegenteil erwarte das Unternehmen für das Jahr 2022 eine starke Entwicklung.

Europace ist die größte Hypoport-Sparte und eine Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite. Das Unternehmen arbeitet auch mit Genossenschaftsbanken und Sparkassen zusammen. In diesem Bereich zog das Geschäft im ersten Quartal besonders deutlich an.

Außerdem gehören der Finanzvermittler Dr. Klein, eine Immobilienplattform sowie eine Versicherungsplattform zum Unternehmen. Bei Dr. Klein stieg das Vertriebsvolumen im ersten Quartal um 34 Prozent.

Die Aktie von Hypoport reagiert am Mittwochmorgen mit einem deutlichen Kursplus. Auf der Handelsplattform Tradegate geht es 6,2 Prozent nach oben auf 373,20 Euro. Allerdings hat das Papier in den vergangenen Monaten heftig korrigiert. Zuletzt konnte aber ein Boden ausgebildet werden. Allerdings würde erst der Sprung über den Widerstand im Bereich von 425 Euro das charttechnisch angeschlagene Bild deutlicher aufhellen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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