Den chinesischen Chiphersteller Hua Hong dürften nur die wenigsten Anleger auf dem Schirm gehabt haben. Das gilt jedoch nicht für AKTIONÄR-Leser. Die Neuempfehlung aus Ausgabe 02/26 liegt nach nur sechs Handelstagen mehr als ein Viertel vorne. Die Rally dürfte nach Einschätzung von Goldman Sachs damit allerdings noch längst nicht zu Ende sein.
Laut einem Bericht von Goldman Sachs traf sich die Investmentbank am Mittwoch mit dem Management von Hua Hong. Die US-Bank verweist dabei auf dessen Einschätzung, wonach die Nachfrage nach den verschiedenen Technologieplattformen von Hua Hong weiterhin robust ist. Dies dürfte eine hohe Auslastung der Produktionskapazitäten unterstützen und zugleich Spielraum für eine Optimierung des Produktmixes sowie für Preiserhöhungen eröffnen.
Zudem plant das Management, den Produktmix weiter zu verbessern und die Preissetzung zu stärken. In Kombination mit laufenden Maßnahmen zur Kostenkontrolle zeigt sich das Unternehmen entsprechend zuversichtlich mit Blick auf die künftige Profitabilität.
Vor dem Hintergrund der hohen Kapazitätsauslastung, der kontinuierlichen Erweiterung der Fertigungskapazitäten sowie des technologischen Übergangs zu 28- und 22-Nanometer-Strukturen hält Goldman Sachs an seiner Kaufempfehlung fest. Das Kursziel liegt bei 117 Hongkong-Dollar und impliziert damit ausgehend vom Freitagsschlusskurs am Heimatmarkt ein Aufwärtspotenzial von weiteren 28 Prozent.
DER AKTIONÄR teilt die Einschätzung von Goldman Sachs und rechnet damit, dass die Aktie von Hua Hong bald ein neues Allzeithoch markieren wird. Die chinesische KI- und Chip-Rally dürfte gerade erst begonnen haben, viele hierzulande größtenteils unbekannte Papiere haben noch das Potenzial kräftig zuzulegen. Welche Titel Sie deshalb jetzt in Ihr Depot aufnehmen sollten, erfahren Sie im China Stock Report.
09.01.2026, 11:44