KI-Rechenzentren brauchen nicht nur Chips und Server, sondern vor allem eines: eine ausfallsichere Stromversorgung. Genau hier eröffnet sich für einen bislang wenig beachteten Spezialisten ein gewaltiger neuer Markt. Ein Milliardendeal mit Amazon markiert nun den Einstieg in das Geschäft mit Notstromlösungen für KI-Rechenzentren – und könnte eine Neubewertung anstoßen.
Die ersten Lieferungen sollen sich 2027 und 2028 auf 2,4 Milliarden Dollar summieren. Insgesamt könnten die Zahlungen von Amazon laut Vereinbarung auf bis zu 8 Milliarden Dollar steigen. Auch ein weiterer Hyperscaler hat bereits einen globalen Liefervertrag abgeschlossen. Der Auftragsbestand für Produkte rund um Rechenzentren war schon vor dem Amazon-Deal auf rund 1,6 Milliarden Dollar angewachsen.
Um die Nachfrage zu bedienen, fährt der Konzern die Fertigung großer Notstromgeneratoren deutlich hoch. Bis Ende 2026 soll die jährliche weltweite Produktionskapazität für Megawatt-Produkte auf 1,25 Milliarden Dollar steigen. Bis Ende des 3. Quartals 2027 ist dann eine Verdreifachung dieses Niveaus geplant. Weitere Wachstumschancen ergeben sich bei Batteriespeichern und Gasgeneratoren sowie bei der intelligenten Vernetzung dezentraler Energieanlagen.
Hot-Stock-Experte Florian Söllner hat die Neuempfehlung analysiert. Er zeigt, warum aus dem langjährigen Stromspezialisten ein dynamischer KI-Profiteur werden könnte und weshalb die volatile Aktie jetzt eine spannende Wette ist. Mehr in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR (ab S. 14).
Weitere Themen im Heft:
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