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26.06.2020 Andreas Deutsch

H&M: Das ist der Schlüssel für den Turnaround

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Hennes & Mauritz

Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat wegen der Corona-Krise im zweiten Geschäftsquartal ein deutliches Minus eingefahren. Trotzdem ist das Management optimistisch, die Misere gut zu überstehen. Und das hat einen guten Grund: Online läuft es für die Schweden nämlich ganz erstaunlich.

Im Berichtszeitraum, der bei H&M von Anfang März bis Ende Mai läuft, hat H&M einen Verlust nach Steuern von umgerechnet 477 Millionen Euro verbucht. Im Vorjahresquartal hatte die H&M-Gruppe noch einen Gewinn 436 Millionen Euro eingefahren.

Deutschland blieb weiter der umsatzstärkste H&M-Markt – auch wenn die hiesigen Erlöse um über 40 Prozent einbrachen.

Trotz der Belastungen verfügt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge über ausreichend Liquidität: Ende Mai belief sich der Barmittelbestand demnach auf 1,2 Milliarden Euro.

Bevor die Corona-Pandemie eingeschlagen habe, habe H&M starke Leistungen gezeigt, so Helena Helmersson, CEO von H&M. Dies und das schnelle Handeln gegen die negativen Folgen der Pandemie überzeugten sie, dass die H&M-Gruppe gestärkt aus der Krise herauskommen werde.

Es gibt noch einen Grund für Optimismus: das Tempo, das H&M bei der Digitalisierung hinlegt. Im zweiten Quartal kletterten die Online-Umsätze um 36 Prozent. Hier hat H&M einen enormen Vorteil gegenüber etlichen anderen Modegeschäften. Viele werden von der Bildfläche verschwinden. Anleger sollten die Aktie halten.  

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Hennes & Mauritz.