15.03.2019 Markus Bußler

Goldexperte Bußler: Rücksetzer = Chance?

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Gold
Trendthema

Nach einem sehr schwachen Donnerstag kann sich der Goldpreis zum Wochenausklang wieder nach oben arbeiten. Der Kursrutsch am Donnerstag war zwar alles andere als erfreulich – dennoch: Aus charttechnischer Sicht ist nichts passiert. „An den wichtigen Marken hat sich nichts geändert“, sagt Markus Bußler. Nach unten sei vor allem die Unterstützungszone wichtig, die bei 1.280 Dollar beginnt und bis 1.250 Dollar reicht.

„Auch nach oben hat sich nichts geändert“, sagt Bußler. Der wichtige Widerstandsbereich liegt bei 1.366/1.375 Dollar. Allerdings würde schon ein Sprung über das Februar-Hoch bei 1.350 Dollar ein starker Fingerzeig der Bullen sein, dass der Angriff begonnen hat. Aktuell gebe es ein hartes Ringen zwischen Bullen und Bären. Sieht man sich die COT-Daten an, dann dürften jedoch die Bullen aktuell die besseren Karten haben.

In der Sendung geht es zudem um das Joint Venture, das Barrick Gold und Newmont Mining in Nevada formen wollen. Beide Konzerne sollten davon profitieren, da Kosten gespart werden. „Die Frage, die sich viele stellen, ist natürlich: Was passiert mit den kleineren Explorationsunternehmen in Nevada?“, sagt Markus Bußler. Werden Barrick beziehungsweise Newmont diese nach und nach übernehmen, oder sagt vielleicht doch der eine oder andere Produzent, wie zum Beispiel AngloGold, Oceana oder auch Kinross, dass sie Nevada nicht kampflos Barrick und Newmont überlassen wollen? Das werde sicherlich ein großes Thema in den kommenden Wochen und Monaten sein.

 Goldcorp signalisierte sofort Unterstützung für das Joint Venture. „Kein Wunder, Goldcorp drohte bei einer Übernahme von Newmont durch Barrick zum großen Verlierer zu werden“, sagt Markus Bußler. Die Anreger zeigten sich jedoch über eine andere Neuigkeit genervt, die in dieser Woche bekannt wurde. Welche das ist und weshalb K92 momentan in einer anderen Liga zu spielen scheint, erfahren Sie in der Sendung, die Sie gleich hier ansehen können.