12.04.2019 Markus Bußler

Goldexperte Bußler: Gold, Silber, Barrick, Newmont, Goldcorp, K92, Euro Sun Mining

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Gold
Trendthema

Schwacher Donnerstag: Sowohl Gold als auch Silber knicken ein. Warum? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Stärkere Wirtschaftsdaten nahmen etwa die Zinssenkungsfantasie aus dem Markt. „Doch im Grunde haben die Minen am Mittwoch bereits angekündigt, was am Donnerstag passieren wird“, sagt Markus Bußler. Am Donnerstag selbst haben sich die Goldminen vergleichsweise gut gehalten.

Der Rücksetzer am Donnerstag hat Gold wieder auf das Niveau von vergangenem Freitag gedrückt. Damit hat sich auch an den charttechnischen Marken nichts verändert. Gold muss über die 1.320 Dollar ausbrechen, damit die Bullen wieder etwas Oberwasser bekommen und in Richtung des Jahreshochs bei 1.350 Dollar schielen können. Wichtige Unterstützungen bleiben die Marken von 1.280 Dollar, 1.273 Dollar und natürlich die 200-Tage-Linie, die aktuell im Bereich von 1.250 Dollar verläuft. Bei der Frage, ob es sich bei Gold um eine SKS-Formation handeln könnte, bleibt Bußler vorsichtig. „Meist sind SKS-Formationen, die sich so deutlich zeigen, Fake-Formationen“, sagt er.

Im Rahmen der Einzelaktien geht es unter anderem um eine Analystenstudie der Deutschen Bank, die dazu rät, Gold in das Depot hinzuzufügen. Zwei Aktien, die die Experten dabei als Kauf einstufen sind Barrick Gold und Wheaton Precious Metals. Nach dem O.K. der Newmont-Aktionäre zu der Übernahme mit Goldcorp, dürfte ab Mitte des Jahres ein neuer Goldkonzern mit dem Namen Newmont Goldcorp entstehen. Das wird die neue Nummer 1 unter den Produzenten sein. „Ob Barrick sich aber mit der Stellung als Nummer zwei zufrieden gibt, bezweifel ich“, sagt Markus Bußler. Schon bald könnte Barrick Wege suchen, durch Übernahmen weiter zu wachsen, um die Pole Position wieder zu bekommen. Auch zwei Highflyer werden in der aktuellen Ausgabe besprochen: Euro Sun Mining und K92. Bei Euro Sun Mining hat sich eine Transatlantische Investorengruppe gegründet, die die Interessen der kleineren Aktionäre wahren will. Die komplette Sendung können Sie gleich hier ansehen.