25.05.2016 Markus Bußler

Gold & Silber: Im Bann von Fed und Dollar

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Gold
Trendthema

Schmerzhafte Tage erleben derzeit die Gold- und Silberanleger. Der stärkere Dollar und die Zinsfantasie seitens der Fed belasten den Goldpreis. Die Edelmetalle erleben einen deutlichen Rücksetzer. Und die ersten Meldungen machen die Runde, dass Gold Richtung 1.000 Dollar und darunter abstürzen könnte.


Die Citi veröffentlichte unlängst eine Studie, dass der starke Dollar Gold weiter belasten wird. Steigt der Dollar-Index über 100 (derzeit rund 95,5), dann könnte dies Gold auf die alten Tiefs bei 1.050 Dollar abstürzen lassen. Steigt der Index anschließend weiter, dann sind auch kurz unterhalb der magischen 1.000-Dollar-Marke nicht ausgeschlossen. Viel hänge in diesem Zusammenhang von der Fed ab. Erhöht sie die Zinsen weiter, dann könnte dies auch den Dollar stärken und wäre schlecht für Gold.


Tatsächlich belastet der Dollar derzeit wie kein anderer Faktor den Goldpreis. Allerdings sollten Anleger bedenken: Die Dollarstärke war meist mit einer Zinsanhebung vorbei. Die Phase vor einer Zinsanhebung war allerdings für den Dollar meist eine sehr gute Zeit - und entsprechend schwach entwickelt sich in dieser Zeit meist der Goldpreis. Das gleiche gilt auch für Silber. Im Moment hängt also viel an der Fed.