Ein wichtiger Faktor für die Goldpreisentwicklung bleibt die Nachfrage der Notenbanken rund um den Globus. Und diesbezüglich kann man durchaus optimistisch auf das Edelmetall blicken. Denn die meisten Zentralbanken stockten ihre Reserven in den vergangenen Monaten auf. Nur Russland muss zunehmend Gold verkaufen.
So sanken die Bestände der Bank of Russia im September um 200.000 Feinunzen oder 6,2 Tonnen Gold. Zwar verfügt das Land noch über Reserven von 72,8 Millionen Feinunzen (2.264 Tonnen), dies ist laut Kitco.com aber der niedrigste Stand seit Ende 2019. Der Abbau der Bestände über nun zehn Monate in Folge ist mittlerweile der größte anhaltende Abbau der Goldreserven seit der Finanzkrise von 1998.
Über mehrere Jahre hinweg war Russland einer der größten staatlichen Goldkäufer. Nun ist das nicht mehr möglich. Der Grund hierfür sind die zunehmenden Probleme der russischen Regierung, den teuren Krieg in der Ukraine zu finanzieren.
Ganz anders ist die Lage in China: Dort wird immer mehr Gold angehäuft. Ende September wurde gemeldet, dass das Land die Goldreserven innerhalb von acht Monaten um satte 1.140 Tonnen erhöht hat. Damit erreichten die Goldimporte zwischen Januar und August einen neuen Rekordstand. Die Gründe für den anhaltenden chinesischen Goldhunger sind vielschichtig. Es geht hier etwa um private Vermögenssicherung oder auch die Diversifizierung der enormen Währungsreserven des Landes.
Auch mehrere andere Notenbanken folgen dem Beispiel Chinas. Die mittel- bis langfristigen Aussichten für den Goldpreis bleiben daher nach wie vor gut. Wer breit gestreut im Goldsektor investieren will, kann auf den Best of Gold Miners Index setzen, in dem die weltgrößten Produzenten wie etwa Barrick Mining, Newmont oder Agnico Eagle Mines vertreten sind. Hier bietet sich derzeit das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAY an.
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