16.12.2016 Thorsten Küfner

Gazprom: Das erwarten die Experten für 2017

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Gazprom
Trendthema

Die Aktie von Gazprom befindet sich nach dem starken Kursanstieg im Konsolidierungsmodus. Viele Anleger fragen sich, ob nun ein guter Zeitpunkt wäre, beim weltgrößten Erdgasproduzenten einzusteigen. DER AKTIONÄR zeigt auf, mit welcher Geschäftsentwicklung beim Energieriesen zu rechnen ist.

Die Analysten gehen im Durchschnitt davon aus, dass die Erlöse im kommenden Jahr im Zuge höherer Preise von 93,9 auf 105,0 Milliarden Dollar klettern würden. Beim Nettogewinn wird ein leichter Zuwachs von 14,2 auf 14,5 Milliarden Dollar beziehungsweise von 1,16 auf 1,21 Dollar je Aktie erwartet. Daraus würde sich erneut ein KGV von 4 errechnen.

Wie hoch fällt die Dividende aus?

Indes dürfte die Nettoverschuldung wegen der hohen Investitionen in den Bau der Pipelines nach China, Deutschland sowie die Türkei von 30,7 auf 36,2 Milliarden Dollar steigen. Gerade vor diesem Hintergrund dürfte es spannend werden, ob Gazprom für 2016 tatsächlich wie eigentlich von allen staatlichen und halbstaatlichen Konzernen gefordert, die Hälfte der Nettogewinne als Dividende ausschütten wird. Für 2015 konnte der Erdgasriese noch wegen des hohen Investitionsbedarfs weiterhin nur ein Viertel des Überschusses auszahlen.

Es dürfte in den kommenden Wochen und Monaten spannend werden, ob es erneut eine Ausnahme gibt oder sich die Aktionäre über eine voraussichtlich zweistellige Dividendenrendite freuen können. Wird erneut knapp ein Viertel ausgeschüttet, dürfte die Rendite immerhin noch zwischen fünf und sechs Prozent betragen.

Mutige können zugreifen
Es bleibt dabei: Angesichts der hohen politischen Risiken sowie der finanziellen Herausforderungen durch die hohen Kosten für die ambitionierten Pipelineprojekte ist die Aktie von Gazprom nach wie vor ein heißes Eisen und daher ausnahmslos für mutige Anleger geeignet. Diese können angesichts des deutlich aufgehellten Chartbildes, der zuletzt verbesserten Perspektiven sowie der enorm günstigen Bewertung (KGV von 4, KBV von 0,3 und einer Dividendenrendite von mindestens fünf Prozent) zugreifen. Der Stopp sollte bei 3,50 Euro platziert werden.

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