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Freenet: 5,9 Prozent Dividende und beim Kurs geht auch noch was

Freenet: 5,9 Prozent Dividende und beim Kurs geht auch noch was
Foto: Börsenmedien AG
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12.05.2014, 15:16 ‧ Jens Aichinger
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Analyst Dominik Klarmann von der Investmentbank HSBC rät nach den letzte Woche veröffentlichten Quartalszahlen von Freenet weiterhin zum Kauf. Und auch der Kurs der Aktie gibt positive Signale. Der Titel konnte an einem wichtigen charttechnischen Widerstand nach oben abprallen.

Freenet ist der größte netzunabhänigige Telekommunikationsanbieter in Deutschland. Das Unternehmen kauft von den großen Mobilfunknetzbetreibern wie Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 Mobilfunkleistungen ein und vermarktet diese an die eigenen Endkunden.

Geringerer Umsatz, gleicher Gewinn

Bei den am 8. Mai präsentierten Quartalszahlen musste Freenet einen Rückgang beim Konzernumsatz um knapp 58 Millionen Euro verbuchen. Auch der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde fiel im ersten Quartal dieses Jahres auf 21,20 Euro und lag damit 40 Cent unter dem Vorquartal. Die Gründe hierfür sind im harten Wettbewerb unter den Mobilfunkanbietern zu suchen. Positiv ist aber, dass sich - trotz des geringeren Umsatzes - die Gewinne des Büdelsdorfer Konzerns nicht verändert haben. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen hat mit 85,4 Millionen Euro fast genau das Vorjahresniveau erreicht.

Attraktive Dividendenrendite

Freenet schlägt auf der Hauptversammlung am 13. Mai vor, in diesem Jahr eine Dividende in Höhe von 1,45 Euro pro Aktie auszuzahlen. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 24,51 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von rund 5,9 Prozent.

Quelle: Börsenmedien AG

Charttechnisch ein Kauf

Auch charttechnisch kann die Aktie von Freenet überzeugen. Von einer wichtigen horizontale Unterstützungslinie bei rund 23 Euro konnte der Titel wieder nach oben abprallen. Die im Freitagshandel gebildete Kerze zeigt relative Stärke der Bullen und lässt die Aktionäre zunächst von einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ausgehen. Ziele auf der Oberseite sind zunächst bei 24,50 und später bei 26 Euro zu suchen. Erst ein Kurs von deutlich unter 23 Euro würde dieses bullische Szenario zunichte machen.

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