27.02.2019 Markus Bußler

First Majestic Silver CEO: Das ist die magische Marke bei Silber

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First Majestic
Trendthema

Auf der BMO Konferenz in Florida war das Übernahmeangebot von Barrick Gold für Newmont Mining das bestimmende Thema. Doch es gab noch mehr. So sprach beispielsweise der CEO von First Majestic Silver, Keith Neumeyer, über den Silbermarkt und den Silberpreis und nennt eine magische Marke, über die Silber in diesem Jahr steigen sollte.

Keith Neumeyer zeigt sich wenig überrascht von der Konsolidierung der Branche. „Es ist derzeit günstiger Unternehmen zu kaufen, als neue Projekte in Produktion zu bringen“, sagt er. Das habe sich auch beim Kauf von San Dimas gezeigt. Auch hier hätte Fist Majestic rund die dreifache Summe aufbringen müssen, um ein solches Projekt selbst in Produktion zu bringen, sagt Neumeyer in einem Interview mit dem Portal Kitco.

Keith Neumeyer erinnert noch einmal an die Rallye im ersten Halbjahr 2016. Dies sei „ein sechsmonatiger Bullenmarkt gewesen“ und alle hätten gedacht, es gehe jetzt so weiter. Konzerne hätten wieder investiert. Doch die meisten seien auf dem falschen Fuß erwischt worden. Sowohl Gold, aber vor allem Silber seien wieder eingebrochen. Das Geschäft wurde wieder richtig hart.

Nach Ansicht von Neumeyer komme es jetzt darauf an, dass der Silberpreis die Marke von 17,50 bis 18 Dollar überwindet. Das würde der Industrie deutlich helfen. Außerdem könnte es bedeuten, dass ein neuer Fünfjahres-Bullenzyklus begonnen hat.

Die First Majestic Aktie bleibt charttechnisch spannend. Die Ergebnisse selbst waren zwar alles andere als berauschend. Doch das Papier weist einen starken Hebel auf den Silberpreis auf. Gelingt Silber tatsächlich der Sprung zurück Richtung 20 Dollar, hat das Papier Verdopplungspotenzial.