Die Umsätze für KI-Start-ups wie Anthropic, xAI oder OpenAI waren explodiert, da immens hohe Rechnungen für KI-Token gestellt wurden. Doch jetzt zieht Mark Zuckerberg ins Gefecht und wirbelt die Branche durcheinander.
2024 liebäugelten Musk und Zuckerberg damit, in einem echten MMA-Fight gegeneinander anzutreten. Nun wirft der Meta-Chef der ganzen KI-Start-ups-Branche den Fehdehandschuh zu – direkt auf X, dem „Wohnzimmer“ des KI-Rivalen Elon Musk.
KI für Smartphones
Zuckerberg schreibt: „Muse Spark 1.1 ist am stärksten in agentischer Leistung, Werkzeugnutzung und Computerbedienung. Es schneidet gut bei langfristigen Aufgaben mit einem 1M-Token-Kontextfenster ab, kann die Ausführung an Sub-Agenten delegieren, die parallel laufen, und ist darauf trainiert, Computeroberflächen auf Desktop-Systemen, Mobilgeräten oder im Browser zu nutzen.“
(2) Muse Spark 1.1 is strongest at agentic performance, tool use, and computer use. It does well on long-running tasks with 1M token context window, can delegate execution to sub-agents running in parallel, and is trained to use computer interfaces on desktop, mobile, or browser. pic.twitter.com/I3v82YohtR
— Mark Zuckerberg (@finkd) July 9, 2026
Extreme Gewinne – extreme Chancen
Die eigentliche Sensation: Zuckerberg unterbietet die KI-Preise von Anbietern wie Claude, xAI und GPT um teils über 50 Prozent. Seine Begründung: „Die Preisgestaltung bei einigen der anderen Labore ist sehr extrem und weist sehr hohe Margen auf. Wir glauben, dass es eine echte Möglichkeit gibt, Grenz- oder sehr hochstufige Intelligenz zu einem viel erschwinglicheren Preis anzubieten.“
Mark Zuckerberg posts on 𝕏 for the first time in 3 years
— SMX 🇺🇸 (@iam_smx) July 9, 2026
Looks like Mark saw Elon Musk utilizing 𝕏's full potential and decided to copy him by doing the same 😂pic.twitter.com/xjYiBKDlQr
Markt groß genug bis 2030
Claude und GPT verdienen am explodierenden Bedarf an KI-Token, die in Rechnung gestellt werden. Ein durch Meta beschleunigter Preisverfall nagt an den Margen und könnte Investitionen in GPUs von AMD und Nvidia verlangsamen. Doch gleichzeitig dürfte der Gesamtmarkt für KI-Token bis 2030 um den Faktor 24 wachsen, so jüngst Goldman Sachs. Maßgeblicher Treiber für dieses Wachstum von 2.300 Prozent ist dabei Marktführer Anthropic – wir kaufen einen Partner im Depot 2030 nach.
Die Angst vor Angriffen von Super-KIs hat sich in kurzer Zeit verdoppelt. Wir setzen daher im Depot 2030 neben dem Basisinvestment Nvidia (+1.020 Prozent seit Kauf im Jahr 2022) nun verstärkt auf KI-Schutz-Aktien. Unser Favorit ist ein KI-Sicherheits-Partner von Nvidia, der zugleich Anthropic beim KI-Ausbau hilft – beide Supertrends in einem Papier!
Der große Anthropic-Profiteur im Depot 2030
Zu unserem Glück im Depot 2030 fehlte noch ein direkter Profiteur des OpenAI-Rivalen Anthropic. Diesen haben wir gefunden und kaufen ihn in der neuen Ausgabe 25/2026 nach. Einfach hier für alle Details und Transaktionen im Depot 2030 und TFA-Depot freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
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