OMV hat heute die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Jahres veröffentlicht. Und diese konnten sich durchaus sehen lassen. So erzielten die Österreicher ein operatives Ergebnis vor Sondereffekten von 1,71 Milliarden Euro. Analysten hatten im Vorfeld durchschnittlich nur mit 1,62 Milliarden Euro gerechnet.
Der Nettogewinn auf Basis von Wiederbeschaffungskosten kletterte auf 929 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie betrug 3,85 Euro. Die Umsatzerlöse stiegen auf 8,06 Milliarden Euro. Auch hier schnitt man etwas besser ab als Analysten prognostiziert hatten (7,94 Milliarden Euro).
Wenig verwunderlich zeigte sich der scheidende OMV-Chef Alfred Stern mit der Performance zufrieden: "OMV hat trotz eines stark volatilen Marktumfelds und trotz regulatorischer Markteingriffe im zweiten Quartal 2026 ein starkes Ergebnis geliefert. Alle Geschäftsbereiche trugen positiv zu unserem Ergebnis bei und stellten erneut die Resilienz unseres integrierten Portfolios eindrucksvoll unter Beweis. Die Versorgungssicherheit unserer Kundinnen und Kunden konnte trotz Marktverwerfungen jederzeit sichergestellt werden. Wichtige Meilensteine in diesem zweiten Quartal waren der Produktionsbeginn unseres Gasvorkommens in Wittau, dem größten Gasfund in Österreich seit Jahrzehnten, die Dachgleichenfeier unseres hochmodernen Innovations- und Entwicklungszentrums in Schwechat sowie weitere konkrete Projektfortschritte bei Neptun Deep, einem Offshore- Erdgasentwicklungsprojekt unseres Tochterunternehmens OMV Petrom. Damit befindet sich OMV mit sichtbaren Meilensteinen erfolgreich auf Transformationskurs. Ich übergebe mit vollem Stolz den Staffelstab an meine Nachfolgerin Emma Delaney und wünsche ihr alles erdenklich Gute."
Die Aussichten für den Energie- und Chemiekonzern OMV sind weiterhin gut. Das Unternehmen verfügt zudem über eine solide Bilanz und eine breite Aufstellung. Dennoch ist die Aktie lediglich mit einem KGV von 8 bewertet. Darüber hinaus lockt eine Dividendenrendite von stattlichen sieben Prozent. Die Aktie bleibt daher ein Kauf. Der Stoppkurs kann nach wie vor bei 49,00 Euro belassen werden.
Heute, 08:01
Bei Google bevorzugen