Es ist geschafft: Die Aktie von OMV ist wieder auf ein neues Allzeithoch gesprungen. So notierten die Anteilscheine des Energie- und Chemieproduzenten aus Wien im gestrigen Handel kurzzeitig sogar bei 66,10 Euro. Der Weg nach oben wäre rein charttechnisch betrachtet nun vorerst frei. Zudem gibt es weiterhin reichlich Rückenwind für den Kurs.
Schließlich ist der Preis für ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent nun auf 91,61 Dollar gestiegen. Denn die Straße von Hormus wird weiterhin sowohl vom Iran als auch von den USA blockiert. Die Rhetorik von US-Präsident Donald Trump lässt weiterhin nicht auf eine nahende Einigung hoffen. Dementsprechend fehlen dem globalen Ölmarkt weiterhin Tag für Tag mehrere Millionen Barrel. Daher könnte sich der Aufwärtstrend der Ölpreise fortsetzen, zumal auch der große Förderstaat Russland vermehrt Probleme hat. Dies sorgt für anhaltend steigende Öl- und Gaspreise.
Mit der Blockade der Straße von Hormus geht zudem ein Engpass bei vielen asiatischen Chemiekonzernen einher. Diesen fehlen oftmals Öl und Gas, sodass sie ihre Produktion drosseln müssen. Dadurch stiegen die Preise für bestimmte Chemikalien. Auch dies spielt den Österreichern natürlich voll in die Karten.
Gut möglich also, dass die Kasse bei OMV im dritten Quartal ähnlich stark klingeln wird wie im starken zweiten Quartal (mehr dazu unter: OMV: Stärker als erwartet).
In der aktuellen Marktlage sind die Aussichten für den Energie- und Chemiekonzern OMV natürlich weiterhin sehr gut. Das Unternehmen verfügt über eine solide Bilanz und eine breite Aufstellung. Dennoch ist die Aktie lediglich mit einem KGV von 7 bewertet. Darüber hinaus lockt eine Dividendenrendite von stattlichen sieben Prozent. Da nun auch noch ein neues Kaufsignal generiert wurde, bleiben die OMV-Anteile weiterhin sehr attraktiv. Der Stoppkurs kann bei 53,00 Euro belassen werden.
Heute, 08:31
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