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02.12.2020 Marion Schlegel

Deutsche Post gewinnt an Dynamik

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Deutsche Post

Die Aktie der Deutschen Post notiert am heutigen Mittwoch mit 0,7 Prozent leicht im Minus. Damit gehört das Papier aber noch zur besseren Hälfte der DAX-Werte am heutigen Tag. Der positive Analysten-Kommentar aus dem Hause Bernstein Research löste somit keine neue Kaufwelle bei dem Papier aus.

Deutsche Post (WKN: 555200)

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Deutsche Post auf "Outperform" mit einem Kursziel von 45 Euro belassen. Zwar dürften sich die Passagierzahlen im Langstrecken-Luftverkehr nicht vor 2024 vollständig erholt haben, doch im internationalen Expressgeschäft stiegen zugleich die Mengen, schrieb Analyst Daniel Roeska in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Auch das Geschäft der Deutschen Post habe an Dynamik gewonnen, ebenso wie das von Fedex und UPS. Bei den internationalen Preisfestlegungen habe die Post zudem einen Zahn zugelegt.

Positiv wurden zuletzt aber die Zahlen zum Paketaufkommen in diesem Jahr aufgenommen. Schon fünf Wochen vor Jahresende hat die Deutsche Post DHL mehr Pakete zugestellt als im ganzen Vorjahr, so das Unternehmen in der vergangenen Woche. In Deutschland seien 2020 bisher 1,6 Milliarden Pakete transportiert worden, teilte der Bonner Konzern am Freitag mit. Damit wurde der firmeneigene Rekord schon jetzt übertroffen – 2019 hatten die gelben Transporter hierzulande 1,59 Milliarden Pakete befördert und damit so viel wie nie zuvor. Wegen des boomenden Online-Handels bricht die Firma schon seit langem Jahr für Jahr ihren eigenen Höchstwert, nun geschieht dies außergewöhnlich früh. Der Grund: In Corona-Zeiten shoppen viele Menschen lieber im Internet als im Geschäft.

Bis zum Jahresende rechnet der Konzern mit rund 1,8 Milliarden beförderten Paketen, das wäre ein Plus von etwa 15 Prozent. So hoch war der Zuwachs noch nie. Zum Vergleich: 2018 lag das Plus bei 7,7 Prozent und 2019 bei 5,7 Prozent.

Die Aktie der Deutschen Post hat zuletzt wieder Fahrt aufgenommen. Sie nähert sich nun den vor Kurzem bei 43,40 Euro markierten Rekordhoch. DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich für seinen Musterdepot-Wert. Auch für Käufe ist es noch nicht zu spät. Ein Stopp bei 33 Euro sichert nach unten ab.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Deutsche Post.

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(Mit Material von dpa-AFX)