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01.02.2017 Fabian Strebin

Deutsche Bank vor Zahlen: Jetzt muss Cryan liefern

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Deutsche Bank

2016 war für die Deutsche Bank ein Horrorjahr. Mit der Einigung im US-Hypothekenstreit kurz vor Weihnachten ging das Jahr allerdings versöhnlich aus für das Geldhaus. Am Dienstag wurde mit der Zahlung einer Strafe von 600 Millionen Euro für die Geldwäsche-Affäre in Russland auch die zweite große Baustelle bei den Rechtsstreitigkeiten beigelegt. Die Spannung an den Märkten steigt, da CEO John Cryan morgen die Zahlen zum Geschäftsjahr 2016 vorstellen will.

Analysten uneins

Die Schätzungen der Analysten für das Zahlenwerk gehen weit auseinander. So erwartet der Konsens einen Verlust vor Steuern von 217 Millionen Euro, nachdem die Bank 2015 mit sechs Milliarden Miese geschockt hatte. Der Erlös sollte demnach von 33,5 Milliarden Euro auf knapp unter 30 Milliarden Euro gesunken sein.

Positiv für die Aktie ist Neil Smith vom Bankhaus Lampe gestimmt. Er erwartet einen Vorsteuergewinn von 567 Millionen Euro. Wie die amerikanische Konkurrenz sollten die Deutschen von stabilen Erträgen profitiert haben, so der Analyst. Zudem sollten die Kosten langsam sinken.

Überraschung nicht ausgeschlossen

Zuletzt scheiterte die Deutsche Bank wiederholt am Hoch bei 19,67 Euro. Überrascht Cryan morgen, kann auch schnell die Marke von 22,00 Euro fallen. Der mittelfristige Aufwärtstrend ist voll intakt, könnte bei einer Enttäuschung allerdings bei 18,55 Euro nach unten gerissen werden. Dann kann es weiter abwärts gehen. Vor den Zahlen drängt sich kein Neuengagement auf, Anleger die investiert sind, halten die Aktie weiter.

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