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03.03.2017 Fabian Strebin

Deutsche Bank: Schreckgespenst Kapitalerhöhung

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Deutsche Bank

Sie ist wieder zurück bei der Deutschen Bank: Die Angst vor einer Kapitalerhöhung. Bei der Aufsichtsratssitzung der Bank am 16. und 17. März soll es um die Option einer Kapitalerhöhung gehen, so Bloomberg. Die Alternative sei ein Teilbörsengang der Fondstochter Deutsche Asset Management. Anleger reagieren wenig begeistert und schicken die Aktie der Deutschen Bank an das DAX-Ende.

Entscheidung naht

Die Gerüchte um eine geplante Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank sind nicht neu. Da die größten Rechtsrisiken Ende letzten Jahres beigelegt wurden und sich der Vorstand nun um die Strategie des Konzerns kümmern muss, scheint eine baldige Entscheidung aber sicher. Vor allem die Reintegration der Postbank in den Mutterkonzern könnte neues Kapital erforderlich machen. Zudem könnte CEO John Cryan eventuell endlich die leidige Debatte über die schwache Kapitaldecke des Geldhauses beenden. Laut Bloomberg ist noch keine Entscheidung im Aufsichtsrat gefallen. Eine Mehrheit favorisiere allerdings die Postbank-Variante mit anschließender Kapitalerhöhung.

Ruhig bleiben

Wie sich die Deutsche Bank in Zukunft strategisch ausrichten will und ihre Kapitalbasis stärken kann, ist noch nicht entschieden. Anleger sollten nicht die Nerven verlieren: Eine Kapitalerhöhung ist nur eine Möglichkeit, die diskutiert wird. Auch ein TeiI-IPO der Fondstochter Deutsche Asset Management ist im Gespräch. Anleger können dabeibleiben und beachten den Stopp bei 16,40 Euro.