19.12.2016 Fabian Strebin

Deutsche Bank: Einigung in den USA noch unter Obama?

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Deutsche Bank
Trendthema

Die Deutsche Bank geht davon aus, dass noch unter US-Präsident Barack Obama eine Einigung im Hypothekenstreit erzielt werden kann. Das berichtet die Sunday Times ohne Angabe von Quellen. Vom US-Justizministerium werden in dem Rechtsstreit 14 Milliarden Dollar für unsaubere Hypothekengeschäfte aus Zeiten vor der Finanzkrise gefordert.

Top-Banker sollen zahlen

Für die erwartete Milliardenstrafe in den USA müssen auch die Top-Manager der Bank geradestehen, so die Zeitung. CEO John Cryan soll intern angekündigt haben, dass die Mitarbeiter mit ihren Bonuszahlungen helfen sollen, die Strafe zu begleichen. Ursprünglich hatte die Deutsche Bank nach Schätzungen zwei bis drei Milliarden Dollar für den Rechtsstreit zurückgestellt. Je nach Strafhöhe dürfte das aber nicht ausreichen.

Tradingchance

Die Einigung mit den USA rückt für die Deutsche Bank immer näher. Nach der 80%-Rallye ist eine scharfe Korrektur bei der Aktie jederzeit möglich. Trader können eine erste Position aufbauen und auf den Bruch des Widerstandes bei 18,50 Euro setzen. Im Bereich 17,50 Euro wird ein Stopp platziert. Konservative Anleger lassen dagegen die Finger von der Aktie.

(Mit Material von dpa-AFX)