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12.04.2019 Fabian Strebin

Deutsche Bank Aufsichtsratchef unter Beschuss

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Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat seit dem Jahr 2008 sechs Kapitalerhöhungen durchgeführt. Dabei konnte der Konzern 33 Milliarden Euro einsammeln. Die schockierende Zahl zeigt, wie schnell das Finanzinstitut Geld verbrennt. Seit 2012 ist Paul Achleitner Chef des Aufsichtsrats. Doch wegen der schlechten Bilanz seiner Amtszeit wird der Unmut unter den Aktionären immer größer.

Bereits im vergangenen Jahr stimmte die Hauptversammlung über Achleitners Zukunft ab. Damals ging der Antrag auf den Aktionär Karl-Walter Freitag zurück. Am Ende stimmten nur neun Prozent der Aktionäre für eine Abberufung des Aufsichtsratschefs.

Doch Freitag bleibt hartnäckig. Auch in diesem Jahr hat er für die Hauptversammlung am 23. Mai einen Antrag zu Achleitners Ablösung gestellt. Zudem fordert er, dass der Vorstand nicht entlastet werden soll. Mehreren Vorständen soll die Hauptversammlung zudem das Misstrauen aussprechen.

Keine positiven Impulse

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Zwar ist es recht unwahrscheinlich, dass Freitag, mit seinen Anträgen durchkommt. Aber die Hauptversammlung dürfte auch so turbulent werden. Denn der Aktienkurs der Deutschen Bank hat sich alleine innerhalb der letzten zwei Jahre halbiert. Die Aktionäre sind aufgebracht. Die Fusionsgespräche kommen zudem nur schleppend voran. Der Widerstand wird immer größer. Deshalb bleibt die Aktie nur auf der Watchlist.

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