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17.02.2022 Fabian Strebin

Deutsche Bank: 2022 stehen Ausschüttungen im Fokus

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Deutsche Bank

Die Aktien der Deutschen Bank können heute nicht von den sehr guten Zahlen der Commerzbank profitieren. Mehr zur Commerzbank lesen Sie hier. Allerdings sind die Papiere stark ins neue Jahr gestartet und das Management lädt am 10. März zum Kapitalmarkttag. Neue Impulse für die Aktie sind zu erwarten, denn die Strategie über 2022 hinaus soll vorgestellt werden.

Bereits mit den Zahlen zum Geschäftsjahr 2021 im Januar hatte die Deutsche Bank bekanntgegeben, dass noch im ersten Halbjahr für 300 Millionen Euro eigene Aktien zurückgekauft werden sollen. Hierzu könnte es am 16. März ein Update geben – denkbar ist, dass es auch im zweiten Halbjahr Rückkäufe geben wird.

Dividende dürfte steigen

Zudem sind 400 Millionen Euro für eine Dividende zum abgelaufenen Geschäftsjahr geplant. Das wären 20 Cent je Aktie oder aktuell 1,4 Prozent Rendite. Im Vergleich zum Branchenschnitt in der Eurozone von mehr als sechs Prozent Dividendenrendite ist das eher wenig. Allerdings steht damit fest, dass die Deutsche Bank den Umbau soweit abgeschlossen hat, dass sie wieder eine Dividende zahlen kann und darf. Für 2022 rechnet der Konsens mit 2,5 Prozent Rendite.

Die Bewertung der Deutschen Bank mit knapp zehn liegt beim KGV im Peergroup-Schnitt. Dem ambitionierten Ziel einer Eigenkapitalrendite von acht Prozent für 2022 kann das Management mit Aktienrückkäufen ein gutes Stück näher kommen. Neben der Zinswende spielt also das Thema Ausschüttungen derzeit eine größere Rolle.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Das Potenzial der Papiere sollte noch nicht erschöpft sein. DER AKTIONÄR hat daher erst kürzlich das Kursziel auf 17 Euro erhöht und den Stopp auf 11,50 Euro nachgezogen. Spekulativ-orientierte Anleger greifen zu.

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