10 bullenstarke Aktien für den Renditekick
02.12.2021 DER AKTIONÄR

DAX & Co in Gefahr: Wie immun ist Ihr Depot?

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DAX

Es ist lediglich zwei Wochen her, da herrschte an der Börse noch Hochstimmung. Der DAX hatte mit 16.290 Punkten einen neuen Rekord aufgestellt und damit binnen eines Monats rund zehn Prozent zugelegt. Doch zwei Wochen später ist die Laune der Anleger ziemlich im Keller. Der Grund: Omikron. Die neue Variante des Coronavirus verbreitet sich rasant, in Deutschland sind bereits einige Fälle aufgetaucht. Auch Großbritannien, Kanada, Dänemark, Belgien, Tschechien, Italien und die Niederlande meldeten Omikron-Infektionen.

Alles noch schlimmer?

Die Sorge der Anleger: Die Mutation ist noch einmal ansteckender als Delta und weitgehend immun gegen die aktuellen Impfstoffe. Das könnte bedeuten, dass weltweit wieder Lockdowns verhängt werden und die wirtschaftliche Erholung abgewürgt wird. Japan beispielsweise hat wegen Omikron schon Einreisestopps für Ausländer verhängt, in Deutschland gelten Südafrika und sieben weitere Länder als Virusvariantengebiete.

Noch ist die Datenlage recht dünn und „keiner kann im Moment sagen, was auf uns zukommt“, so Virologe Christian Drosten. Die Börsianer haben unabhängig davon schon einmal einiges an schlechten Neuigkeiten vorweggenommen. Der DAX gab von seinem Hoch zeitweise knapp 1.300 Punkte ab, was einem Rückgang um acht Prozent entspricht. Zum Glück hat aber die 15.000 bislang gehalten, denn ein Unterschreiten der sowohl charttechnisch als auch psychologisch wichtigen Marke hätte wohl weitere Verkäufe zur Folge.

Bis mehr über die neuen Virusmutationen bekannt ist, werden die Börsen sehr wahrscheinlich volatil bleiben. Je nachdem, ob die Nachrichen gut oder schlecht ausfallen, werden die Kurse nach oben oder unten ausschlagen. DER AKTIONÄR hat einmal drei Szenarien im Zusammenhang mit Omikron aufgestellt: Worst Case, Best Case und ein „alles wie gehabt“. Darüber hinaus hat die Redaktion analysiert, wie sich wichtige Branchen und Aktien unter den verschiedenen Gegebenheiten entwickeln könnten.

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