++ 5 Aktien vor dem Comeback ++

Das war heute wichtig: Tesla außer Kontrolle | Aixtron stürzt ab | BASF gefragt| NYT zerreißt Deutsche Bank | Wirecard verhalten | Steinhoff gefragt

Das war heute wichtig: Tesla außer Kontrolle | Aixtron stürzt ab | BASF gefragt| NYT zerreißt Deutsche Bank | Wirecard verhalten | Steinhoff gefragt
Foto: Börsenmedien AG
Deutsche Bank AG - %
Börsen. Briefing. 26.02.2019, 22:35 ‧ Börsen. Briefing.
Logo: DER AKTIONÄRJetzt bei Google bevorzugen
Top-Analysen. Direkt für Sie. Bei Google.
  • Unsere Analysen ganz oben bei Google
  • Kostenlos schneller informiert
  • Jederzeit anpassbar

Schwach begonnen, stark geendet: Der DAX hat am Dienstag weiter Boden gutgemacht und auf dem höchsten Stand des Jahres geschlossen. Beflügelt wurde der deutsche Leitindex schlussendlich auch von einem Aufwärtsschub an den Wall Street. Während einzelne Titel heute stark gefragt waren, wurden andere fallen gelassen. Insbesondere Anleger von Aixtron traf es am zweiten Tag der Woche hart.

Bestens informiert durch den Handelstag – Werden Sie jetzt Leser des kostenfreien AKTIONÄR-Newsletters Börsen.Briefing. Registrieren Sie sich jetzt unter www.boersenbriefing.de oder nutzen Sie das untenstehende Formular.

Tesla-Chef Elon Musk legt sich mit SEC an

Der Chef des US-amerikanischen Elektroautopioniers Tesla macht keinen Hehl daraus, was er über die amerikanische Börsenaufsicht SEC denkt. 2018 sagte er gegenüber dem Finanzsender CNBC unverhohlen: „Ich möchte ganz klar sagen: Ich respektiere die SEC nicht.“ Seinen Aktionären gefällt das nicht unbedingt. Sie schickten die Aktie gestern wie heute (zunächst) auf Talfahrt, nachdem die SEC ankündigte sich einmal mehr einen Tweet des kommunikativen Firmenchefs genauer ansehen zu wollen. Erst Richtung Handelsschluss in New York konnte sich das Papier erholen, notierte nahezu unverändert.

Lesen Sie hierzu auch:

Das war’s: Tesla-Chef Elon Musk verliert die Kontrolle

Deadline: 14 Tage für Tesla-Chef Elon Musk

Daimler-Chef Dieter Zetsche sagt: „Wir sind erledigt, wenn …“

Für hochgezogene Augenbrauen bei Anlegern im Automobilsektor sorgte auch Dieter Zetsche, scheidender Chef des Stuttgarter Autobauers Daimler. Bei einem gemeinsamen Auftritt mit Microsoft-Boss Satya Nadella auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona überraschte der 65-Jährige mit Aussagen zur Zukunft des Mercedes-Herstellers. Dabei sagte er unter anderem: „Wenn wir weiterhin nur das tun, was wir so gut gemacht haben, sind wir erledigt.“ Daimler-Papiere verloren im Xetra-Handel 0,54 Prozent und gingen bei 53,15 Euro in den Feierabend.

Lesen Sie hierzu auch:

Daimler-Chef Dieter Zetsche: „Wir sind erledigt, wenn …“

Aixtron wird fallen gelassen

Das zurückliegende Geschäftsjahr kann noch so gut gewesen sein – stimmt der Ausblick nicht, werden Aktien heute fallen gelassen wie heiße Kartoffeln. Das erlebten heute die Aktionäre des Spezialanlagenbauers Aixtron. Nach Bekanntgabe vorläufiger Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr und einem Ausblick auf das laufende warfen Marktteilnehmer den TecDAX-Titel beidhändig aufs Parkett. Die Aktie verlor im Xetra-Handel 13,49 Prozent und schloss mit 8,42 Euro nahe des Tagestiefs bei 8,40 Euro.

Lesen Sie hierzu auch:

Aixtron mit Zahlen: 2018 deutlich besser, aber der Ausblick …

BASF dominiert Gewinner-Liste im DAX

Auch BASF meldete Zahlen für das Geschäftsjahr 2018. Demnach steigerte das Unternehmen den Umsatz um zwei Prozent auf 62,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 7,6 Milliarden Euro auf 6,4 Milliarden Euro. Katerstimmung? Mitnichten. Die Aktie wurde zum Ende der Sitzung 4,28 Prozent teurer gehandelt und ging bei 67,56 Euro in den Feierabend. Das ist der höchste Schlusskurs seit Ende November vergangenen Jahres. 

Lesen Sie hierzu auch:

BASF mit deutlichem Gewinneinbruch – was heißt das für die Aktie und die Dividende?

Verriss auf die Deutsche Bank

Unbeeindruckt zeigte sich die Aktie der Deutschen Bank auf einen bereits gestern in der New York Times erschienenen Verriss. Sie gewann über ein Prozent und ging bei 7,83 Euro aus dem Handel. NYT-Autor Jack Ewing schreibt, durch einen Zusammenschluss von Deutsche Bank und Commerzbank entstünde ein „Monster“. Interessenten außerhalb Deutschlands stünden für einen Kauf nicht bereit, weil der Aufwand für die Sanierung der Deutschen Bank höher sei als der mögliche Ertrag.

Lesen Sie hierzu auch:

Deutsche Bank-Aktie: „Hier entstünde ein Monster“ – Vernichtendes Fazit zu Commerzbank-Fusion

Wirecard-Aktie ohne Auffälligkeiten

Aktionäre des Zahlungsdienstleisters Wirecard erlebten am Dienstag zur Abwechslung einen vergleichsweise ruhigen Handelsverlauf. Die Aktie des Unternehmens aus Aschheim bei München ging mit einem Gewinn von 1,72 Prozent aus dem Handel. Nach Xetra-Schluss wurde bekannt, dass Goldman Sachs sich weitgehend aus dem DAX-Konzern zurückgezogen hat. Zuvor erklärte Großaktionär Jupiter, man glaube unverändert an die Wachstumsperspektiven des Unternehmens.

Lesen Sie hierzu auch:

Wirecard-Aktie: Wird jetzt jeder angegriffen, der „pro“ Wirecard ist?

Steinhoff-Aktie gewinnt im Vorfeld von Zahlen zweistellig

Der Kurs der Aktie des in Schieflage geratenen Möbelhändlers Steinhoff zog an diesem Dienstag kräftig an, setzte sich mit über 12 Prozent Plus an die Spitze der Gewinnerliste im Nebenwerteindex SDAX. Das Unternehmen wird am Donnerstag einen Zwischenbericht zum vergangenen Geschäftsjahr veröffentlichen.

Lesen Sie hierzu auch:

Steinhoff-Aktie: Heute 12-Prozent-Rallye – berechtigt?

Bestens informiert durch den Handelstag – Werden Sie jetzt Leser des kostenfreien AKTIONÄR-Newsletters Börsen.Briefing. Registrieren Sie sich jetzt unter www.boersenbriefing.de oder nutzen Sie das untenstehende Formular.

Ein Beitrag von Leon Müller, Chief Editor Börsen.Briefing. – dem täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR (registrieren Sie sich kostenfrei unter www.boersenbriefing.de)

| Auf dem Laufenden bleiben | Täglich. Kostenfrei. Unverbindlich. |

Bleiben Sie über die Entwicklung bei Wirecard, Infineon, der Deutschen Bank und anderen spannenden Unternehmen auf dem Laufenden. Lesen Sie das Börsen.Briefing. – den neuen täglichen Newsletter des AKTIONÄR. Wenn Sie sich bisher noch nicht registriert haben, besuchen Sie jetzt www.boersenbriefing.de und bestellen Sie kostenfrei und unverbindlich das Börsen.Briefing. Oder nutzen Sie einfach das nachstehende Formular. Schon am nächsten Börsentag erhalten Sie die erste Ausgabe des Börsen.Briefing. kostenfrei in Ihr E-Mail-Postfach zugestellt.

Der Newsletter ist unverbindlich und kostenlos. Zum Abbestellen reicht ein Klick auf den Abmelde-Link am Ende des Newsletters.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Dt. Bank - €
Wirecard - €
Aixtron - €
Steinhoff - €
Tesla - €
BASF - €

Aktuelle Ausgabe

Der Turnaround-Check: 5 Aktien nehmen Fahrt auf

Nr. 45/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.

Buchtipp: Die Hyper-Strategie

Was macht Tesla und SpaceX so erfolgreich – und was können andere Unternehmen daraus lernen?

In „Die Hyper-Strategie“ gewährt Jon McNeill Einblicke in seine Zeit als President von Tesla und stellt Elon Musks berühmtes 5-Stufen-Modell zur Problemlösung und Prozess­optimierung im Detail vor. Die fünf Schritte: Vorgaben hinter­fragen, Überflüssiges streichen, Prozesse vereinfachen und optimieren, Zykluszeiten verkürzen, zuletzt ­automatisieren. Anhand zahlreicher Fallstudien wird deutlich, wie Unternehmen jeder Größe diese Prinzipien in die Praxis umsetzen können. So entsteht ein kon­kreter Bauplan, um Tempo, Effizienz, Innovation und Wachstum zu fördern.

Ein praxisnaher Leitfaden für Führungskräfte, die den Status quo hinterfragen, Ideen konsequent verwirk­lichen und eine neue Ära der Innovation und Schaffung von Arbeitsplätzen mitgestalten wollen.

Die Hyper-Strategie

Autoren: McNeill, Jon
Seitenanzahl: 160
Erscheinungstermin: 25.02.2027
Format: Klappenbroschur
ISBN: 978-3-68932-129-1

Preis: 22,90 €