Das sind die Gewinneraktien von morgen!
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07.09.2018 Matthias J. Kapfer

Continental: Das sagen die Analysten

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Continental

Der Automobilzulieferer Continental steht seit Monaten unter Druck. Zwei Gewinnwarnungen befeuerten einen Kursverfall von rund 30 Prozent seit Anfang des Jahres. Die Analysten sehen dennoch in der prekären Lage eine Chance.

Erst diese Woche meldete sich Konzernchef Elmar Degenhart mit einem Brandbrief an seine Topmanager-Riege zu Wort. Der CEO machte deutlich, dass es auf diesem Kurs nicht weiter gehen könne. Thomas Besson vom Analysehaus Kepler Cheuvreux wertete die Standpauke des Continental-Chefs als klar positives Zeichen.

Der Experte beließ den Automobilzulieferer auf der Einstufung „Buy“ mit einem von 220 Euro auf 200 Euro gesenktem Kursziel. Trotz der beiden Gewinnwarnungen in diesem Jahr hält Besson die Conti-Aktie für eine der attraktivsten langfristigen Chancen in der Automobilbranche.

Bernstein Research: Aktie günstig zu haben

Ähnlich positiv sieht die Lage sein Kollege Max Warburton vom US-Analysehaus Bernstein Research. Der Analyst stufte die Aktie nach dem jüngsten Kursrutsch von „Market-Perform“ auf „Outperform“, mit einem gesenkten Kursziel von 260 Euro auf 210 Euro. Warburton sieht die Conti-Aktie nach den Gewinnwarnungen und dem Kursverfall nun günstig bewertet. Der Automobilzulieferer sei dem Experte zufolge fundamental gesehen hoch qualitativ und weiter gut positioniert.

Insgesamt empfehlen 16 Analysten die Conti-Aktie zum Kauf, genau so viele raten den Anlegern ebenso zum Halten. Lediglich zwei der Experten sehen bei der Aktie nur rot und empfehlen den Verkauf. Das durchschnittliche 12-Monats-Ziel der Analysten liegt mit 197,20 Euro rund 32 Prozent über dem derzeitigen Kurs.

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(Quelle: Bloomberg)

Geduld ist gefragt

Trotz positiver Analystenstimmen bleibt abzuwarten, wie Continental die weiter anstehenden Herausforderungen meistern wird. Auf aktuellem Kursniveau notierte die Continental-Aktie zuletzt im Jahr 2014. Eine technische Unterstützung liegt auf dem damaligen Jahrestief bei 136,85 Euro. Da ist also noch etwas Luft nach unten. Langfristig orientierte Anleger sollten deshalb eine Bodenbildung des Kurses abwarten.

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Regel Nummer 1

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