++ Das Bitcoin-Comeback ++

Circle: Kompromiss beim CLARITY Act – Aktie springt 18% hoch

Circle: Kompromiss beim CLARITY Act – Aktie springt 18% hoch
Foto: Brendan McDermid/REUTERS
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Maximilian Völkl Heute, 19:47 Maximilian Völkl

Aufatmen bei den großen Krypto-Plattformen an der Wall Street. Am Wochenende haben sich die Abgeordneten in den USA auf einen Kompromiss hinsichtlich des sogenannten CLARITY Acts geeinigt. Die Einigung zum Marktstrukturgesetz sorgt etwa bei der AKTIONÄR-Neuempfehlung Circle am Montag für einen Kurssprung von 18 Prozent.

Krypto-Unternehmen dürfen laut dem neuen Gesetzesentwurf zwar ihren Nutzern keine Zinsen oder Renditen auf passive Stablecoin-Einlagen zahlen, da diese Aufgabe traditionellen Banken vorbehalten bleibt. Nutzungsbasierte Belohnungen, die an Aktivitäten wie Handel, Transaktionen oder Staking gekoppelt sein können, sind aber weiterhin erlaubt.

Das sorgt nicht nur bei Circle für einen prozentual zweistelligen Kurssprung. Auch die Handelsplattformen Coinbase und Robinhood legen deutlich zu, der Bitcoin selbst springt zum ersten Mal seit Januar wieder über die Marke von 80.000 Dollar.

Dass man bei Stablecoins wie USDC von Circle Rendite in Form von Prämien erhalten kann, gilt als wichtiger Anreiz für Nutzer, diese Coins zu halten – vergleichbar zu Zinsen auf Bargeld bei Bankkonten. Für große Unternehmen wie Circle oder Coinbase ist der Kompromiss nun ein relativer Erfolg. Kleinere Plattformen, die sich stark auf hochverzinsliche Einlagenprodukte konzentriert haben, um Nutzer zu gewinnen, könnten dagegen unter Druck geraten.

Der generelle Trend in der Kryptobranche weg von renditeorientierten Produkten und Dienstleistungen hin zur Nutzung von Kryptowährungen zur Modernisierung der Finanzinfrastruktur setzt sich damit fort. „Über alle Bankensektoren hinweg ist die Lösung der Debatte um die Stablecoin-Rendite durch den CLARITY Act insgesamt positiv“, wertete auch Analyst Ebrahim Poonawala von der Bank of America die Entwicklung positiv. „Sie dürfte Bedenken hinsichtlich einer Kapitalflucht ausräumen, die regulatorische Unsicherheit verringern und es Banken ermöglichen, sich unter kontrollierteren Bedingungen mit der Infrastruktur digitaler Vermögenswerte auseinanderzusetzen.“

Circle Internet Group Inc (WKN: A417ZL)

DER AKTIONÄR hat Circle erst in Ausgabe 19/26 vergangene Woche in seiner Bitcoin-Titelstory neu zum kauf empfohlen. Das Timing hat sich nun als perfekt erwiesen. Weitere spannende Aktien aus dem Krypto-Bereich finden Sie hier in der angesprochenen Ausgabe.

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