14.10.2014 Florian Söllner

China bremst! Problem für BMW und VW

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Chinas Automarkt ist im September so langsam gewachsen wie seit gut eineinhalb Jahren nicht mehr. Vergangenen Monat wurden insgesamt 1,98 Millionen Fahrzeuge verkauft und damit nur 2,5 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenverband CAAM am Montag mitteilte. Zuletzt hatten die Neuzulassungen im Februar 2013 mit einer so geringen Rate zugelegt. Die Verkaufszahlen bei Bussen und Lastwagen brachen wegen der schwächeren Wirtschaftsentwicklung sogar um 16 Prozent ein. Bei den Pkw gab es zwar 6,4 Prozent Wachstum - das lag aber deutlich unter dem bisherigen Jahresschnitt von gut 10 Prozent.

"China ist auf dem Weg, sich zu einem 'normalen' Markt zu entwickeln", hatte BMW -Chef Norbert Reithofer schon Anfang Oktober auf dem Pariser Autosalon gesagt. Auch bei Europas größtem Autobauer VW machte sich die Marktschwäche bemerkbar: Die Kernmarke Volkswagen Pkw legte im September nur im mittleren einstelligen Prozentbereich zu - nachdem sie zuvor monatelang zweistellige Zuwächse verzeichnet hatte.

Bereits am Montag meldete sich die Deutsche Bank und die Schweizer Bank Credit Suisse mit neuen Studien zur BMW-Aktie Wort, die den Kampf zwischen Bullen und Bären weiter anheizt.

Die Credit Suisse trommelt weiterhin für einen Einstieg in das Papier des Autobauers Volkswagen. Das Kursziel lautet 265 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)