04.02.2015 Marion Schlegel

Bußlers Goldgrube: Crasht Gold auf 1.000 Dollar?

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Gold
Trendthema

Gold deutlich im Minus, Silber im Plus – der gestrige Handelstag gibt einmal mehr Rätsel auf. Waren es gezielte Angriffe über die Comex auf den Goldpreis? Immerhin notierte das Edelmetall vormittags noch im Plus. Oder lasteten einfach die extrem starken Standard-Aktien-Märkte auf dem Goldpreis? „Zurzeit sind die Bewegung doch sehr zufällig“, sagt Markus Bußler, Rohstoffexperte beim Anlegermagazin DER AKTIONÄR.

„Es scheint fast so, als ob den Angriffen auf den Goldpreis allmählich die Puste ausgeht“, sagt Bußler in der Sendung Bußlers Goldgrube beim Deutschen Anlegerfernsehen DAF. Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Notierung derzeit mehr oder minder im Niemandsland. „Ich will gar nicht verschweigen, dass Elliott-Wellen-Chartechniker den Goldpreis zunächst auf 1.000 Dollar fallen sehen“, sagt Bußler. Er selbst sehe einen solchen Rückgang allerdings nicht. Aus fundamentaler Sicht halte er höhere Kurse für gerechtfertigt.

Konstante Dividende

Der Goldproduzent Goldcorp meldet die nächste Monatsdividende. „Einige Experten hatten ja gemutmaßt, dass nach der Übernahme von Probe Mines die Dividende in Gefahr sei“, sagt Bußler. Dieses Gerücht dürfte mittlerweile entkräftet sein. Die Aktie bleibe einer der Top-Picks unter den großen Produzenten. Auch bei dem Kohlexplorer Prairie Mining gebe es gute Neuigkeiten. Das Unternehmen hat sich ein weiteres Kohleabbaugebiet gesichert.

Der Schwerpunkt der Sendung liegt diesmal aber auf den kleineren Silberproduzenten. „Die Aktien versprechen alle einen hohen Hebel auf den Silberpreis.“ Im Check sind diesmal folgende Unternehmen: Silvercrest, Santacruz, Avino Silver & Gold und Great Panther Silver. Dabei bestehe zwar grundsätzlich bei einem steigenden Silberpreis bei allen Aktien Aufwärtspotenzial. Allerdings sei das Chance/Risiko-Profil bei den Werten höchst unterschiedlich. Welche Aktie der Favorit ist und welche Aktie sich nur für sehr risikobewusste Investoren eignet, erfahren Sie in der Sendung, die Sie gleich hier abrufen können.

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