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Börse für Frühstarter: DAX‑Prognose stabil – VW, BMW, BASF, Scout24, Infineon und OMV im Blickpunkt

Börse für Frühstarter: DAX‑Prognose stabil – VW, BMW, BASF, Scout24, Infineon und OMV im Blickpunkt
Foto: Shutterstock/KI-generiert
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Thorsten Küfner Heute, 06:42 ‧ Thorsten Küfner
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Nach den Verlusten am Donnerstag dürfte der DAX zunächst um eine Stabilisierung ringen. Der Index war unter 24.900 Punkte gefallen; eine frühe Vorbörsenindikation lag heute bei etwa 24.920 Zählern. Aktuell bahnt sich ein relativ stabiler Start an, doch die Nachrichtenlage rund um den Iran-Konflikt könnte die Kurse natürlich jederzeit bewegen. 

Belastet haben gestern gleich drei Themen: der Ölpreis, die Anleiherenditen und neue Zweifel am KI-Boom. Ein Medienbericht über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran noch vor den Zwischenwahlen trieb die Ölpreise nach oben. US-Präsident Donald Trump wies das zurück: Vor den Wahlen am 3. November werde es keinen Angriff geben. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag am Donnerstag bei 5,30 Prozent, nachdem sie am Mittwoch mit 5,36 Prozent den höchsten Stand seit 2002 erreicht hatte. Hinzu kam ein Medienbericht über die Umsätze von OpenAI, der die Sorge nährte, dass sich die hohen KI-Ausgaben immer schwerer rechtfertigen lassen.

Der Terminkalender ist heute, am Freitag, überschaubar. Um 16:00 Uhr folgt das Konsumklima der Universität Michigan für Oktober in erster Veröffentlichung. Erwartet werden 48,0 Punkte nach 48,1 Punkten im September. „Solange weder bei den Energiepreisen noch bei den Anleiherenditen Entspannung eintritt, dürfte die Bereitschaft zu größeren Aktienkäufen begrenzt bleiben“, sagte Andreas Lipkow, Marktexperte beim Broker CMC Markets. Mark Haefele, globaler Chefanleger von UBS, sieht in den gestiegenen Renditeabständen zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen kein Zeichen einer unmittelbar bevorstehenden Finanzierungskrise. Auf der Unternehmensseite legt Delta Air Lines Zahlen zum dritten Quartal vor, die Telefonkonferenz beginnt um 16:00 Uhr. Bereits am Morgen berichten OMV und Tryg.

DAX (WKN: 846900)

Anleger dürften zudem weiter die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX im Blick haben. Größter Gewinner war am Donnerstag Scout24 mit einem Plus von 3,0 Prozent, am Indexende verlor die Vorzugsaktie von Volkswagen 4,5 Prozent. Im Autosektor belastete eine Gewinnwarnung des französischen Zulieferers OPmobility. Infineon gab trotz starker Quartalszahlen von Samsung 3,4 Prozent nach. Bei BMW gab es gute Nachrichten zum Absatz des neuen Elektro-SUVs. BASF dürfte wegen der anvisierten Übernahme von Evonik im Fokus bleiben.

Am Rohstoffmarkt hat sich die Lage am Freitagmorgen etwas entspannt. Brent kostete zuletzt rund 103 Dollar je Barrel und damit 1,3 Prozent weniger als am Vortag. Gold verteuerte sich um 1,1 Prozent auf rund 4.178 Dollar je Feinunze. Der Bitcoin notierte bei rund 81.700 Dollar, nachdem er am Donnerstag zeitweise auf etwa 81.000 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit rund drei Wochen gefallen war.

An der Wall Street schloss der Dow Jones am Donnerstag 0,1 Prozent höher bei 51.232 Punkten. Der S&P 500 verlor 0,5 Prozent auf 7.765 Punkte, der Nasdaq 100 fiel um 1,4 Prozent auf 30.726 Punkte. Unter Druck standen vor allem KI- und Chipwerte: Astera Labs büßte 9,2 Prozent ein, CoreWeave 7,8 Prozent und Arm 6,5 Prozent. PepsiCo legte nach Quartalszahlen 3,7 Prozent zu.

In Asien folgte Tokio den US-Technologiewerten nach unten: Der Nikkei 225 lag im frühen Handel 1,0 Prozent im Minus bei 68.330 Punkten, die Aktie von Softbank verlor 6,8 Prozent. In Hongkong legte der Hang Seng dagegen um rund 1,0 Prozent zu. Die Börse in Seoul blieb wegen eines Feiertags geschlossen.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten. 

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