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Börse für Frühstarter: DAX‑Prognose klar schwächer, Rheinmetall, VW, Infineon und Fresenius im Fokus

Börse für Frühstarter: DAX‑Prognose klar schwächer, Rheinmetall, VW, Infineon und Fresenius im Fokus
Foto: Shutterstock/KI-generiert
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Thorsten Küfner Heute, 06:52 Thorsten Küfner
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Der DAX dürfte laut dem Broker IG heute zunächst 0,6 Prozent schwächer bei 25.859 Punkten eröffnen. Am Dienstag legte er nach einem weitgehend ruhigen Verlauf um genau einen Punkt auf 26.008 Zähler zu. Der MDAX rückte um 0,4 Prozent auf 32.544 Punkte vor, während der TecDAX 0,5 Prozent auf 4.036 Punkte abgab.

Brent stand am Dienstagabend bei 97,70 Dollar, im nachbörslichen Handel sprang die Notierung zeitweise über 99 Dollar, nachdem ein Bericht über eine zweite, bislang unbekannte iranische Angriffswelle auf US-Marineschiffe die Runde machte. Die US-Sorte WTI hatte im Oktober-Kontrakt bereits am Dienstagmorgen 1,1 Prozent auf 92,56 Dollar zugelegt – der sechste Anstieg in Folge. Gold notierte mit 4.398 Dollar 0,2 Prozent leichter, Bitcoin gab 0,8 Prozent auf 63.515 Dollar nach.

An der Wall Street kehrten die Anleger nach dem Labor-Day-Feiertag mit schlechter Laune zurück. Der Dow Jones Index verlor 1,2 Prozent auf 52.786 Punkte, der S&P 500 gab 0,6 Prozent auf 7.674 Zähler nach, der Nasdaq Composite 0,3 Prozent auf 26.421 Punkte. Der Russell 2000 büßte 0,5 Prozent auf 2.960 Punkte ein. Für die drei großen Indizes war es der zweite Verlusttag in Folge. Bei einer Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen um 4,8 Prozent und einer eingepreisten Wahrscheinlichkeit von deutlich über 50 Prozent für eine Zinserhöhung der Fed kommt zu den hohen Bewertungen ein spürbares Gegengewicht. Gegen den Trend gewann Qualcomm mehr als sieben Prozent, nachdem der Konzern eine Zusammenarbeit mit Amazon Web Services beim Ausbau der KI-Infrastruktur angekündigt hatte. 

In Asien fällt das Bild heute Morgen uneinheitlich aus. Der Nikkei 225 gab 0,2 Prozent nach, der Topix 0,4 Prozent – nach dem Rückgang von 1,7 Prozent am Dienstag also eher Beruhigung als Fortsetzung. In Seoul legte der Kospi 0,4 Prozent zu, der Kosdaq 0,5 Prozent, Australiens S&P/ASX 200 notierte leicht im Plus. Die US-Futures zeigten sich nahezu unverändert, die Kontrakte auf den Dow Jones Index lagen 21 Punkte im Minus. Aus China kamen am frühen Morgen die Verbraucher- und Erzeugerpreise für August. 


DAX (WKN: 846900)

Bei den Einzelwerten dürften sich die Blicke erneut auf einige der größten Gewinner und Verlierer des Vortages richten. So legten die Anteile von Rheinmetall oder auch Fresenius deutlich zu. Hingegen ging es mit Infineon und Hannover Rück deutlich abwärts. Auch die aktuelle Entwicklung bei Volkswagen, ebenfalls einer der größten Gewinner im gestrigen Handel, dürfte ein wichtiges Thema bleiben. 

Am Donnerstag um 14:15 Uhr entscheidet indes der EZB-Rat über die Leitzinsen; der Einlagensatz liegt bei 2,25 Prozent, nachdem die Notenbank im Juni erstmals seit dem Jahr 2023 wieder angehoben und im Juli pausiert hatte. Bei einem Ölpreis nahe 100 Dollar dürfte weniger der Beschluss als der Ton der Pressekonferenz zählen – die EZB steht vor der klassischen Stagflationsfrage. 

Am Donnerstagabend legt Oracle die Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Für die Debatte über die Rendite der KI-Investitionen ist dieser Termin gewichtiger als jede Konjunkturzahl der Woche. Und am Freitag folgen die US-Verbraucherpreise für August, die letzte große Datenmarke vor der Fed-Sitzung am 16. September.

Infineon (WKN: 623100)

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten. 

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