Was ist los in der Bitcoin-Community? Christopher Obereder war gerade in Asien und trifft weltweit Krypto-Enthusiasten. Das sagt der Experte zum neuen Aufschwung – und so deutlich warnt Ray Dalio vor einer Finanzkrise.
„Die Euphorie ist sehr, sehr hoch gerade. Wenn der Bitcoin die Kursregion bis Herbst verteidigt, wäre das ein super Zeichen“, so Christopher Obereder. Er ist seit Jahren im Blockchain-Sektor stark vernetzt. Bereits mit 25 Jahren stand der Serienunternehmer auf der Liste „Forbes 30 under 30.“
Ich habe ihn am Sonntag erreicht. Er sagte mir: „Der Markt war mittlerweile sehr zerschmettert und die Szene depressiv. Doch die jüngsten Trump-News aus den USA waren sehr krass positiv.“
Wir hatten im Depot 2030 Ende Oktober 2025 mit 50 Prozent Gewinn bei rund 110.000 Dollar verkauft und kauften nun (Donnerstag, den 20. August) bei rund 72.000 Dollar zurück.
Haben wir das Tief gesehen? Obereder ist vorsichtig optimistisch: „Ich glaube, dass wir ab 2027 auf jeden Fall einen Bullenmarkt starten. Ob es jetzt schon so weit ist, davon lasse ich mich gerne positiv überraschen. Das wäre mega und ein Traum.“
BREAKING: Trump open to discussing Bitcoin reserve accumulation 🚀 pic.twitter.com/zI8GsIxp8z
— Bitcoin Archive (@BitcoinArchive) August 19, 2026
Yoga statt Bitcoin-Millionen
Spannend: Viele Gurus, Bitcoin-Unternehmer und Pioniere, die ich vor zehn Jahren kennengelernt habe, machen im Jahr 2026 lieber Yoga, kümmern sich um die Familie oder KI-Projekte. Obereder bestätigt: „Der Kryptomarkt hat sich extrem verändert. Vor zehn Jahren waren die ersten Befürworter noch ausschließlich aus Überzeugung im Markt. Früher war man als Bitcoin-Besitzer Freiheitsliebhaber und offen für Neues und reiste gerne um die Welt - wie damals auf der Bitcoin-Cruise durchs Mittelmeer, bei der wir uns kennengelernt haben. Jetzt mit Microstrategy und den Banken hat sich die Motivlage völlig verändert. Die Szene ist extrem anders. Viele alte Pioniere ziehen sich aus der Öffentlichkeit zurück. Bitcoin ist keine Nische mehr, sondern Teil des Finanzsystems und des Mainstreams. Der Kult hat sich wenig aufgelöst.“
Was ist aus den alten Bitcoin-Legenden geworden – wieso werden manche zum Mysterium? Mehr dazu in der neuen AKTIONÄR-TV-Ausgabe.
Dalio warnt – und erwähnt Bitcoin
Der Bitcoin wird zur beliebten „Versicherungs-Prämie gegen hohe Inflation“, wie in der Sendung erwähnt wird. Auch der Investor Ray Dalio verschärft seine Warnungen vor den finanziellen Risiken der USA. So erklärte der Bridgewater-Gründer, die finanzielle Lage der US-Regierung befinde sich an einem Wendepunkt. Sollte sich an der aktuellen Entwicklung nichts ändern, könne eine Schuldenkrise nach seiner Einschätzung in etwa drei Jahren eintreten – möglicherweise auch früher oder später.
We're back pic.twitter.com/4vwAgS18ZT
— naiive (@naiivememe) August 25, 2026
Tipp: Gold und Bitcoin
Die Vereinigten Staaten gäben deutlich mehr aus, als sie einnehmen. Eine nachlassende Nachfrage nach US-Staatsanleihen könnte die Zinsen weiter nach oben treiben. Anlegern rät Dalio deshalb, Anleihen nicht zu stark zu gewichten. Für Gold hält er einen Anteil von etwa 10 bis 15 Prozent für sinnvoll. Auch der Bitcoin sei als kleine Beimischung sinnvoll. Denn nicht-staatlich ausgegebene Vermögenswerte könnten in einem Umfeld hoher Verschuldung und möglicher Währungsabwertung vergleichsweise gut abschneiden.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
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