Bitcoin hat in der vergangenen Woche kräftig zugelegt. Mehr als 21 Prozent ging es für die größte Kryptowährung nach oben. Auch bei den Altcoins geht es wieder aufwärts. Nun richtet sich der Blick der Kryptobullen auf Fed-Chef Kevin Warsh und dessen ersten Auftritt beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole.
Bitcoin hat sich am Montagmorgen zunächst eine Verschnaufpause gegönnt. Die Kryptowährung notierte zeitweise knapp oberhalb der Marke von 77.000 Dollar und damit nur leicht unter dem Niveau des Vortages. Auf Wochensicht steht dennoch ein starkes Plus von mehr als 21 Prozent zu Buche.
Damit hat Bitcoin nach einer längeren Konsolidierungsphase ein kräftiges Lebenszeichen gesendet. Rückenwind kommt vor allem von den Erwartungen an die Geldpolitik. Denn sinkende Zinsen verbessern grundsätzlich die Bedingungen für risikoreiche Anlageklassen wie Kryptowährungen. Gleichzeitig stehen die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen weiterhin auf einem erhöhten Niveau.
Alle Augen auf Jackson Hole
Zum entscheidenden Taktgeber für die Märkte könnte in dieser Woche Fed-Chef Kevin Warsh werden. Er wird beim Symposium in Jackson Hole erstmals als Vorsitzender der US-Notenbank auftreten. Anleger erhoffen sich Hinweise darauf, wie die Fed mit der weiterhin hartnäckigen Inflation und den hohen Anleiherenditen umgehen will.
Die Bedeutung des Auftritts ist entsprechend groß. Aussagen des Fed-Chefs können die Erwartungen an die künftige Zinsentwicklung unmittelbar verändern – und damit auch die Kurse von Bitcoin und Co. bewegen. Gleichzeitig stehen in dieser Woche weitere wichtige Inflationsdaten auf der Agenda.
Für die Kryptomärkte wäre ein Signal in Richtung einer lockereren Geldpolitik ein zusätzlicher Rückenwind. Umgekehrt könnten Hinweise auf länger hohe Zinsen die jüngste Rally schnell ausbremsen.
Die Krypto-Bullen haben sich mit Nachdruck zurückgemeldet. Gelingt es nun, die 80.000-Dollar-Marke zeitnah zu überwinden, dürfte sich die Rally dynamisch fortsetzen. Neben Hot-Stock-Report-Autor Florian Söllner hat auch Krypto-Experte Oliver Michel jüngst nachgekauft. Wie Oliver Michel den Krypto-Markt jetzt einschätzt, erfahren Sie im Telegram-Kanal „Krypto-Insights“. Jetzt freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
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